Appetithappen

Baumklettern macht Spaß… und Hunger!
Ich koche ja gleich was…

Hier sind ein paar Schmankerl, die man sich vielleicht für den nächsten Urlaub einmal vornehmen kann. Bis dahin ist allerdings noch etwas Training und Vorbereitung angesagt :-D.
Es wird allerdings etwas über den Tellerrand hinausgeschaut.

Das Menü ist heute bei einem regen Mailverkehr unter kletternden Geocachern entstanden :-).
Vielen Dank und viele Grüße!

Da wäre zuerst dieser Cache „Klettersteig Allmenalp“. Er befindet sich im Verlauf des besagten Klettersteiges.
Klettersteige haben auch mich fasziniert.
Via Ferrata werden sie in Italien genannt – „Eiserner Weg“. Das beschreibt einen solchen Steig auch sehr gut. Eiserne Leitern, Stahlseile, Krampen sichern Routen, die sonst nur von Bergsteigern begangen werden können. Es gibt auch hier verschiedene Einstufungen der Schwierigkeitsgrade von A=leicht bis E=schwer. So kann man die Routen leichter einschätzen.

Für das Begehen von Klettersteigen ist eine spezielle Ausrüstung erforderlich.
Für uns Baumkletterer bedeutet das, dass zu dem Hüftgurt noch ein Brustgurt und ein Klettersteigset – das ist ein Bremssystem mit zwei Karabinern – dazukommen. Ein Helm ist auch unbedingt erforderlich. Auch Schuhwerk und Bekleidung muss für die meist alpinen Umgebungen geeignet sein.

Der Umgang mit den Sicherungen muss man beherrschen. Dazu gibt es vor Ort Bergführer, die hier bei der Auswahl der Routen helfen und auch fachkundige Begleitung anbieten.

Auf dem gegenüberliegenden Berg befindet sich übrigens der Klettersteig „Goldweg“

Klettersteige befinden sich natürlich meist in alpinem Gelände -> hohe Berge. Hier muss man in der Regel noch einige hundert Höhenmeter bis zum Einstieg zurücklegen – natürlich mit der Ausrüstung im Rucksack. Da ist man schon fertig bevor es losgeht. Also vorheriges Training ist angesagt.

Das folgende Video zeigt einen wunderbaren Klettersteig – den Königsjodler.
Man kann in dem Video auch die Verwendung des Equipments und einige Spielarten von „Eisenwegen“ sehen. Einfach Klasse! So richtig zum absabbern! Der hat übrigens Schwierigkeitsgrad D und 1- (Da muss richtig geklettert werden) und der Anstieg dauert so um die 5 Stunden. Zustieg dauert gute zwei Stunden und der Rückweg dauert gute drei Stunden. Macht zusammen knapp 11 Stunden !!! Und diese Angaben sind nicht für „Norddeutsche Tieflandwaden“gemacht worden…

Es gibt natürlich auch „leichtere“ Klettersteige.
In Deutschland gibt es auch einige. Sogar auf dem Rheinsteig bei Boppard und an der Mosel (Calmont) bei Bremm – sogar mit Cache.

Kein Klettersteig, aber auch sehr spektakulär ist diese Staumauer. Hier kann man Schwierigkeitsgrad 7- (das werde ich bestimmt nie können) an Klettergriffen eine Staumauer hochklettern!

Auch eine sehr schöne Route für eine Wanderung die man sicher nicht mit der Familie machen sollte ist dies hier: „El Camino Del Rey“. Das ist bestimmt nichts für „Berufsgenossenschaftscacher“.
Hier gibt es noch einige Informationen dazu.

Als Vorbereitung zum Klettersteig-Gehen ist der Besuch eines Hochseilgartens zu empfehlen.
Hier findet man oft ähnliche Sicherungsmethoden und Konstruktionen wie an den Klettergärten .
Dazu gibt es aber demnächst einen eigenen Beitrag.

Climb high, feel free!

Klettern, aber sicher!

Sicherheit gehört beim Klettern an die erste Stelle.
Wer hätte vor einigen Monaten gedacht, dass es so viele Klettercaches geben würde?
Wo viele Klettercaches sind, da lassen auch die kletternden Geocacher nicht auf sich warten.

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Da die Anzahl der Teilnehmer zunimmt und Neueinsteiger dazukommen, die das auch einmal ausprobieren wollen, ist hier ein großer Informationsbedarf.
Wichtig ist es sich mit der Materie VORHER vertraut zu machen und sich fachkundige Hilfe einzuholen. Gut ist es einmal bei erfahrenen Baumklettern über die Schulter zu schauen und sich zu informieren. Auch Kletterkurse sind keine schlechte Idee. Die Kurse werden in vielen Regionen angeboten. Material und Techniken muss man unbedingt beherrschen!
Vielleicht gibt es in Bremen mal wieder ein Kletter-Event :-).
Da hat man dann alles zusammen und kann unter Anleitung üben.

NCC666 haben in ihrem Blog auch einen sehr informativen Beitrag zum Thema Sicherheit beim Klettern geschrieben. Hier sei noch auf das Thema „Helm“ hingewiesen.


Gerade beim Klettern an alten Backsteinbrücken kann ein Helm gute Dienste leisten. Sei es nun zum Schutz vor herunterfallenden Steinbrocken oder beim Kontakt Kopf-Brücke. Beim Baumklettern kommt es es auch oft vor, dass sich „von oben“ trockene Aststücke lösen. Auch ein Karabiner der aus 25m Höhe den Weg nach unten antritt hinterlässt bleibende Eindrücke…
Da wir uns beim Klettern momentan im Team unter den Erwachsenen immer noch einen Helm teilen müssen (Pegasuseinhorn hat natürlich einen eigenen Helm), habe ich mich nun endlich durchgerungen und einen eigenen Kletterhelm bei Bergzeit geordert.
Das ist sicher eine Anschaffung die sich lohnt.

Climb high, feel free!