Stativ im ersten Nachteinsatz

Eine laue, sternenklare Nacht am Wochenende – die Gelegenheit das neue Stativ auszuprobieren.

Der Kugelkopf lässt sich prima ausrichten. Bei 14mm ISO 6400 F2.8 und 25″ Belichtungszeit mit nur zwei Sekunden Auslöseverzögerung sehe ich schon mal ein wackelfreies Bild. Die Milchstraße ist gut zu erkennen.

Bei 14mm ISO 12800 F2.8 und 25″ Belichtungszeit mit wieder zwei Sekunden Auslöseverzögerung. Auch hier kein verwackeln. Neben der Milchstraße ist noch ein Meteorit auf der Aufnahme gelandet.

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Ohne Wind war das allerdings noch keine schwierige Aufgabe. Das Handling des Stativs im Dunkeln hat aber schon prima geklappt. Viel angenehmer als mit meinem alten Knarzer-Stativ.

 

5 Antworten auf „Stativ im ersten Nachteinsatz“

  1. Hi Joachim,

    nun, eine Filterhalterung ist für die Maske nicht nötig, sie wird im einfachsten Fall einfach vor das Objektiv gehalten oder dran gehängt, mache ich an meinem Teleskop genauso. Die Blende wird ja auch nur recht kurz verwendet, z.B. an der Vega (hast Du ja eindrucksvoll auf Deinen Fotos abgelichtet 😉

    Barndoor ist eine recht interessante Geschichte, hier z.B: ein Baubericht mit Eieruhr-Antrieb
    http://www.astrotreff-deep-sky.de/ATDS_postst8169_EieruhrBarndoor–Konstruktion-und-ein-erster-Test.aspx

    Was ich noch interessant fände wären Timelapses vom Nachthimmel, bei denen mittels Schlitten die Kamera einer eigenen Bewegung folgt, also z.B. sowas hier:

    Wie Du schon sagst, das Hobby ist so vielfältig und wenn man will, kann man ein Leben lang immer eine neue Facette entdecken.

    Wünsch Dir weiterhin viel Erfolg und Freude beim Knipsen.

    viele Grüße
    Toni

  2. Hallo,

    sehr schöne Aufnahmen und Dank der geringen Brennweite gibts natürlich keine Verzeichnungen an den Sternen. Wenn Du trotzdem den Eindruck hast, hier ’noch besser‘ werden zu wollen schalte einfach zusätzlich die Spiegelvorauslösung dazu, dann findet der Spiegelschlag schon vor der Belichtung statt.
    Für den optimalen Schärfepunkt hilft zusätzlich eine Bahtinovmaske, gibts für ein paar Ocken bei den üblichen Astronomiehändlern.

    Ansonsten aber, Daumen hoch, nun kann die Timelapse ja kommen 😉

    1. Hallo,
      Danke für deinen Kommentar.
      Die SVA hab ich sowieso vorsichtshalber immer eingeschaltet. Beim alten Stativ wurden aber trotzdem „Hanteln“ aus den Sternen weil das Insgesamt wie ein Lämmerschwanz wackelte. Da bin ich mit den „neuen“ bislang sehr zufrieden. Die 25 Sekunden Belichtungszeit sind für 14mm gerade noch erträglich ohne Sternenspuren zu erzeugen. Das mit der Bathinovmaske schaue ich mir einmal genauer an. Vielen Dank für den Hinweis.

      Liebe Grüße

      Joachim

      1. Bahtinovmaske:
        http://www.nightskyimages.co.uk/bahtinov_mask.htm

        Beispiel:
        http://www.gerdneumann.net/deutsch/astrofotografie-parts-astrophotography/bahtinov-masks-bahtinov-masken.html

        Natürlich, den Fokus zu finden geht auch mit anderen Mitteln, wie z.B. dem Vorläufer dieser Maske, die Scheinerblende, auch mittels Software geht das heutzutage annähernd genau. Man darf halt nicht unterschätzen, dass gerade im Sommer das Seeing am Himmel recht schlecht ist und man so ohnehin schon Mühe hat, bei diesem Flackern einen Fokus zu finden.

        Gruß,
        Toni

      2. Hallo Toni,

        die Maske sieht interessant aus, allerdings habe ich bei meinem 14mm Objektiv bauartbedingt keine Möglichkeit Filter o.ä. Anzubringen. Da habe ich aber eine Art Aufsteckhalterung gesehen. Da das Objektiv komplett manuell ist, habe ich Glück und der Vollanschlag des Schärferinges ist auch die passende Einstellung für Unendlich. Bei meinen Autofokus-Objektiven ist das schwieriger. Mit Liveview und Lupe kann ich das für meine Objektive recht gut einstellen. Bei den „richtigen“ Fernrohren ist das sicher nicht so einfach.

        Ein Nachführeinrichtung wäre noch etwas für die Wunschliste… Da habe ich schon einige Interessante Bausätze gesehen. (Barndoor)

        Ich finde das es ein schönes Hobby ist und es gibt immer etwas neues zu entdecken oder dazuzulernen. 🙂

        Liebe Grüße

        Joachim

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