Nun ist er fällig – Piz Lad

Heute war es soweit. Schon so lange haben wir ihn von unten angesehen.
Am nächsten sind wir im bei „Dreiländerpunkt S-Ö-I – Hlw 19“ gekommen.
Heute wollten wir die Aussicht vom Gipfel sehen – der Piz Lad.
Er liegt auf Italiänischem Boden und ist 2808m hoch.

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Mit dem Auto ging es bis zur Reschener Alm auf 2020m Höhe. (Wieder so eine schöne einspurige Schotterstraße – zum Glück kam kein Gegenverkehr)

Die Reschener Alm liegt sehr Malerisch und man hat auch hier schon einen tollen Ausblick auf den Reschensee.

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Zuerst geht es ein kurzes Stück auf einem Schotterweg, dann zweigt links ein Almweg ab und dann geht es auf einem guten Steig nach „oben“.
Hier haben wir die ersten Murmeltierlöcher gesehen und auch schon die Warnpfiffe gehört. Blumen gibt es hier auch in Hülle und Fülle.
An einem Zwischenhalt bei einem Kreuz haben wir einen Peilstein entdeckt. Hier kann man die Umliegenden Gipfel anpeilen.

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Bei einem Kar habe wir den linken Weg zum Gipfelgrat genommen der hier sehr steil hochführt. Oben auf dem ersten kleineren Gipfel nutzen wir die Ruhe und die schöne Aussicht für eine Rast.

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Dann ging es weiter über den sehr schönen Gipfelgrat. Hier hat man den Ausblick mal nach der Nord- und mal nach der Südseite.

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Die Nordseite ist sehr steil und Felsig, die Südseite ist nicht ganz so schroff und teils mit Grasmatten bewachsen.

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Dann haben wir den eigentlichen Gipfel erreicht

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und weiter geht es zum Kreuz.

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Hier sind schon einige Berwanderer versammelt.
Es ist schon komisch… ein „Logbuch“ – das Gipfelbuch – wasserfest verpackt und man kann in aller Öffentlichkeit „loggen“ :-).
Nur, dass keine Coins und keine Trade-Items in dem Kasten waren.
Es gibt sie doch noch… Schöne Orte an denen sich (noch) kein Cache befindet.

Von hier oben hat man eine fantastische Aussicht (eigentlich schon die ganze Tour über).

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Für den Rückweg sind wir dann über die Südabdachung wieder zum Anstiegsweg und zurück zur Reschenalm. Hier haben wir dann auch Murmeltiere gesehen. Das sind schon putzige Zeitgenossen!

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Kurz vor der Reschenalm wurden wir mit Kuhglockengeläut und Almkühen begrüßt.
Auf der Alm gab es dann noch zur Belohnung ein paar Leer-Kalorien 🙂

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Für die Statistik:
Aufstieg: 795m
Abstieg: 795m
Wegstrecke: 8,7km

Ein Witz – Sankt Moritz

Die Fahrt über die gewundenen Straßen hat Spaß gemacht.
Bei „Der Galgen“ haben wir kurz Rast gemacht.
Die Brücke, die dort über den Inn führt, ist sehr nett.

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Am Grillplatz war schon Betrieb. Den Cache konnten wir in Ruhe heben.

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Dann ging es weiter nach Sankt Moritz. Dort in der Stadt hat es uns nicht gefallen. Das war nicht „usere“ Schweiz ;-). Schöne Häuser gab es dort aber trotzdem.

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Cache-Technisch sind da für Kurzbesuche in der Innenstadt auch keine Highlights. Zurück ging es es wieder über die kurvigen Straßen. Dann haben wir noch kurzentschlossen einen Abstecher nach Samnaun gemacht. (Bei Martina links den Berg hoch). Das ist eine schweizer Enklave, die mit dem Auto nur über Österreich zu erreichen ist. Mann, das war eine tolle Straße!! Einspurige, kurvige Tunnels… einfach aus dem Fels gehauen, sehr spektakulär!!!

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Bei dem Duty Free Laden in Spisser Mühle kann man Zollfrei einkaufen und suuuuuuper Billig tanken!! Das Tanken kostet hier fast die Hälfte!!!

Die beide Caches in dieser Ecke haben wir aus Zeitgründen heute nicht mehr gemacht. Das holen wir in ein paar Tagen nach. Da können wir dann nochmal Sprit und Schokolade tanken ;-).

Auf den Spuren des Wasssers

Für den heutigen Tag wurde der Cache „Kaunerberger Wasserweg“ ausgesucht. Die Logs versprachen einen wunderschönen Ausnahmecache – wir wurden nicht enttäuscht!

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Der Owner bietet zwei Varianten an. Wir haben uns die Variante mit etwas weniger Höhenmeter ausgesucht – Pegasuseninhorn sollte die Tour ja mitlaufen können
(Praktisch wenn man das Kind vorschieben kann 😉 )
Zunächst ging es in das Kaunertal und dann über eine abenteuerliche Straße zu den Parkplatzkoordinaten. (Ich würde die Straße als einspurig bezeichnen 😀 aber irgendwie kommt man an dem Gegenverkehr doch immer noch vorbei).
Auf einem Panoramaweg ging es dann auf Schusters Rappen zum Startmikro.
Von dort folgte der Weg den Stationen des Kaunerberger Wasserweges, der über die ausgeklügelte Bewässerungstechnik dieser Region mit Schautafeln informiert.
Es ging immer entlang der Gerinne und dem Hangkanal, in denen das Wassser nur so langrauschte.
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An einer Station kam aus einem, wohlweislich durch schwere Steine beschwerten, Kanaldeckel die Luft nur so herausgezischt. Hier drückten die Wassermassen die Luft mit Macht durch die Löcher im Kanaldeckel! Der reinste Föhn!

Immer weiter ging der Weg entlang des Hangkanals
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und bot wunderschöne Ausblicke in das Kaunertal und auf den Gletscher.
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Dann kam einer der Höhepunkte dieser Tour. Der 996m lange Gallruttstollen.
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Aufgrund der Beschaffenheit des Hanges musste hier die Wasserfassung bei der Gallruttalpe mit dem Hankanal durch einen Tunnel verbunden werden. Durch diesen Tunnel führt auch unser Weg.
Knappe 1000 Meter durch einen Wassertunnel! Klasse!
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Am Ende wurde ein donnerndes Rauschen hörbar, dass immer lauter wurde. plötzlich verbreiterte sich der Tunnel und ein Abzweig führte ins Tageslicht und ein Wasserfall rauschte aus der Decke in einen Kanal hinein. Irgendwie erinnerte das an Moria aus dem „Herr der Ringe“.

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Dann ging es weiter und unser Weg führte uns wieder ins Tageslicht.
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Die letzte Station führte zu der Wasserfassung.

Hier wird das Wasser von Kies und Sand gereinigt, bevor es in den Kanal geleitet wird.
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Eine tolle Anlage! Nun ging es zum Cache. Der Weg dorthin war nochmal ein Abenteuer, da es hier ein feuchtes wildes Hindernis zu überwinden galt.
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Zurück ging es dann über die Nummer 13 über einen steilen, aber schönen Weg zurück zum Cachemobil.Eine traumhafte Tour die uns sicher noch lange in Erninnerung bleiben wird.
Für die Statistik:
Summe Höhenmeter Aufstieg: 491
Summe Höhenmeter Abstieg: 491
10.7km Wegstecke
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