Zwischen den Zähnen des Drachen

Heute haben wir uns buchstäblich in die Zähne des Drachen begeben.

Dazu mussten wir uns an einen ungewöhnlichen Ort begeben.
Mit der Bergkastelbahn ging es dazu auf 2173m Höhe.  Hier folgten wir zunächst einem Fahrweg und dann dem ausgeschilderten Wanderweg vorbei an diesen netten Damen…

zum Plamort-Speichersee.

Weiter ging es dann zu unserem heutigen Ziel: Die Panzersperre Plamort.
Plamort stammt von pian de morti ab – was soviel bedeutet wie „toter Boden“.Mitten in einem Hoochmoor (dies war für den Namen zuständig) befindet sich hier eine eindrucksvolle Sperranlage.

Diese Anlage schützt den Übergang nach Italien und wurde bis 1962 instandgehalten. (siehe auch hier)
Eine Panzerspermauer mit Wassergraben und die sogenannten „Drachenzähne“ – unzählige Lächenpfosten mit Metallspitzen, die mit Beton ummantelt in den Boden eingelassen wurden, bilden diese Verteidigungsanlage.

Hier gibt es auch einen Geocache: „Denti di Drago“
Gesichert wurde die Anlage mit Hilfe von vielen Bunkern, die gerade vor kurzem renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

Von aussen sind die Bunkerstellungen als Felsen getarnt…

Von innen ergeben sich interessante Ausblicke…

Hier gab es viel zu entdecken.

Hier oben auf dem Plamortboden hat man einen schönen Aussicht.

Zurück ging es dann wieder über die Bergstation der Bergkastelbahn.

Wer möchte kann auch bis zum Reschensee weiterwandern und dann mit dem Bus zurück zur Talstation der Bergkastelbahn bringen lassen.

Update für Geocaching for WebOS verfügbar

Nach dem Umbau der Seiten von Geocaching.com konnte die Palm Pre App „Geocaching for WebOS“ nicht mehr genutzt werden.  Das Log-In hat bereits schon nicht mehr funktioniert. Leider hat der Autor der App keine neue Version mehr bereit gestellt :-(.

Im Forum gab es aber schon Abhilfe.
Gluecklicherweise hat patty21 das Heft in die Hand genommen und die Anpassungen durchgeführt. 🙂 Vielen Dank dafür.

Hier kann man die Installationsdatei bekommen.

Ich habe zunächst meine bisherige App gelöscht und dann
die Ipk-Datei mit Hilfe von „Preware“ installiert. Cachebeschreibungen konnte ich auch sofort wieder sehen :-).
Vielen Dank an patty21!
Weitere Updates sind möglich.

Mal sehen ob noch ein Update über den offiziellen App Catalog angeboten wird.

Nachtrag: Mittlerweile gibt es die Beta-Version der App auch über den App Catalog.

Hier der Link zur Seite bei Precentral.

Herausforderung an der Elbe

Einer besonderen Herausforderung an der Elbe habe ich mich zusammen mit CK-HB und Ben-G-The-Dog gestellt.

Nachdem wir den “Harsefelder Wandercache” und den “Harburger Berge (Wandercache)” am letzen Wochenende besucht hatten, wurde uns die Riverside Scenery – The Challenge von cosmic bob wärmstens empfohlen.  Dieser Cache versprach eine Rundwanderung von ca. 30 km Länge in einer schönen Landschaft und sollte nun im bewährten Team mit CK-HB und Ben-G-The-Dog angegangen werden.

Allerdings war uns das als Tagesausflug mit je gut 2 Stunden An- und Abfahrt einfach  zu lange. So haben wir uns für eine anschließende Hotelübernachtung in Hitzacker entschieden. (Was eine weise Entscheidung war).

Morgens beim ersten Vogelgezwitscher um 5:30 startete die Anreise nach Hitzacker.  Hier wurden die Rucksäcke geschultert…

und es ging entlang eines wunderbaren Weges an einer Hügelkette entlang. Auf der rechten Seite war die Elbe im Licht der Morgensonne und dahinter die Weite der norddeutschen Tiefebene zu sehen. Ein traumhafter Ausblick, der uns den ganzen Vormittag mehr oder weniger begleitete.

Die eigentlich leichte Aufgabe (es sollten bestimmte Wegweiser gefunden werden) stellte sich doch schwieriger dar als erwartet.  Dem Wegverlauf musste akribisch gefolgt werden um nicht eines der begehrten Hinweisobjekte zu verpassen. Das Gefühl „haben wir wirklich keinen übersehen??“ sollte uns den ganzen Tag begleiten.  😀

Als zusätzlichen Anreiz hat cosmic bob noch einige Caches entlang des Weges verteilt, die zusammen mit dem Challenge Cache das Auffinden des  „Riverside Scenerey – The Bonus Treasure“ ermöglichen.

Dazu musste natürlich der eigentliche Weg verlassen werden und dann wieder an der Stelle fortgesetzt werden wo man ihn verlassen hatte. Das hat natürlich einige zusätzliche Meter (auch Höhenmeter) beschert. Aber bei der schönen Landschaft hat das (fast) nichts ausgemacht.

Wir waren begeistert. Es gab viel zu sehen: Alte „Gefängnisgebäude“…

tolle Rastplätze…

Horden von Ameisen am Wegesrand…

Auch Ben-G-The-Dog hatte seinen Spaß.

Der Ausblick vom Aussichtsturm beim „Riverside Scenery – Panoramic View“ war atemberaubend.

Mal ganz oben über der Elbe…

mal ganz unten an der Elbe…

vorbei an idyllischen Plätzen.

Im weiteren Wegverlauf ging es über weite Landschaften…

und immer den Wegverlauf  im Blick behalten…

und es ging zu Hügelgräbern und zu vergessenen Orten…

Der ersehnte letzte Hinweis wurde dann schlussendlich noch gefunden, bejubelt und müde aber glücklich hielten wir zunächst den Challenge-Final und dann den Bonus Treasure in den Händen.
Das Geo-Mii war auch wieder mit dabei…

Die Wanderung hat inklusive aller Pausen gut 11.5 Stunden in Anspruch genommen und wir haben gut 33 Kilometer Wegstrecke zurückgelegt.
Dann ging es zum Hotel in Hitzacker und zu einem griechischen Restaurant, in dem zuerst einmal ein großes Weizenbier verlangt wurde.

Was für ein toller Tag! Passendes Wetter, nette Begleitung – vielen Dank hier an CK-HB der auch einige der Fotos beigesteuert hat.

Vielen Dank natürlich auch an cosmic bob für diesen schönen Cache!

Was wohl als nächstes kommt?

In Eutin soll es ja auch noch einen schönen Wandercache geben… 😉