Nordseetaufe: Two Ocean Cruise 2014 – Teil 1 – Von Nordstrand nach Kiel

Nordseetaufen-Events sind immer etwas besonderes.In diesem Jahr hat das Organisationsteam rund um Alex Schweigert eine Mörder-Bus-Schiffstour geplant.

Die Two Ocean Cruise 2014.

Von Nordstrand sollte es mit dem Bus nach Arnis an der Schlei und von dort weiter mit „unserer“ Adler Express über Schleimünde, Kiel, den Nord-Ostseekanal, Elbe und wieder zurück nach Nordstrand gehen. Also ein sattes Tagesprogramm.

Der Tag begann für uns bereits recht früh – um kurz nach 3 Uhr – nein nicht um 15 Uhr 😉

Über leere Straßen ging es nach Nordstrand wo die Busfahrt nach Arnis beginnen sollte. Um 4:45 ist die Welt noch in Ordnung. Hier warten drei Reisebusse um die Teilnehmer aufzunemen. Die Busse sind voll besetzt. Keiner kam zu spät.

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Im Konvoi ging es nach Arnis durch die Nacht. Wir hatten Glück und Alex Schweigert als Reiseleiter mit an Bord :-).

In Arnis stiegen wir aus…

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Ein Stück zum Schiff mussten wir noch laufen. Die Einwohner haben wohl eher an eine Invasion gedacht…

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Der Liegeplatz der Adler Express war schnell gefunden und das Boarding konnte beginnen. Ich habe selten so entspannte Menschen in einer Schlange gesehen.

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Das Wetter war noch neblig, sollte aber noch besser werden.

In Arnis gab es interessante Gebäude. Hierher muss ich noch einmal bei Sonnenschein kommen, glaube ich :-).

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Über die Schlei ging es nun in Richtung Nordsee.

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Vorbei an interessanten Orten. Wir konnten auch unzählige Angler beobachten. Offenbar war gerade Heringsfangsaison.

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Hinter Schleimünde mit dem Leuchtturm war die Ostsee erreicht und wir konnten etwas Fahrt zulegen 🙂

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Die Fahne gehört einfach dazu.

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Für die Sicherheit war auch gesorgt.

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Hier kurz ein paar Leistungsdaten der Adler Express:

  • 2 Motoren mit je 1250 PS
  • Wasserstrahlantrieb mit Wasserstrahlhochdruckdüsen
  • Zwei Bugstrahlruder
  • Höchstgeschwindigkeit 24 Knoten – das entspricht 44.5 Km/h!
  • Bei Marinetraffic wird die Adler Express als High Speed Vessel geführt

Wie man sieht ist eine Fahrt auf dem offenen Meer mit der Adler Express ein beeindruckendes Erlebnis.

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Hier ist der Leuchtturm von Kiel Friedrichsort.

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Hier am Tiessenkai in Kiel haben wir den ersten Halt gemacht. Wir wurden schon erwartet.

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Nun ging es das erste Mal an Land.

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Zufälligerweise wollten alle zu diesem Leuchtturm ;-).

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Hier nochmal eine Heckansicht der Adler Express. Man kann gut die Wasserstrahlhochdruckdüsen erkennen.

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Das war nun der erste Teil der Tour. Das Wetter war immer noch neblig. Wird es sich noch ändern? Kommt der versprochene Sonnenschein noch?

Das erfahrt Ihr im zweiten Teil des Beitrages Nordseetaufe: Two Ocean Cruise 2014 – Von Kiel nach Nordstrand.

 

Geocaching und Google Suchanfragen

Bei Google Trends kann man (wie der Name schon sagt) Trends in der Häufigkeit von Google Suchanfragen betrachten.
Ich habe einmal das Stichwort „Geocaching“ eingegeben und als Ergebnis gab es eine Reihe von Statistiken. Darunter auch diese interessante Kurvendarstellung:
  Sie gibt über der Zeitachse die Häufigkeit des Suchbegriffes „Geocaching“ an. Hier gibt es ein (möglicherweise jahreszeitlich bedingtes) auf und ab. Wenn man genau hinsieht gibt es ein abflachende Tendenz. Man kann sich auch die Häufigkeit des Suchbegriffes „Geocaching“ in verschiedenen Ländern ansehen:

Wie man sieht waren die Tschechen hier sehr aktiv.

Hier einmal der Vergleich Geocaching – Ingress. Bis zur Einführung von Ingress konnte es natürlich keine Suchanfragen geben. Aber ab dem Stichtag hat hier hat Geocaching – zumindest bei den Suchanfragen (oder sollte es nicht Suchtanfragen 😉 heißen?) eindeutig die Nase vorn.


Soviel zu diesem Ausflug in die Statistik.
Wie interpretiert Ihr die Zahlen?

Rad & Outdoor Messe Bremen 2014

Aller guten Dinge sind drei – am 8. und 9.3.2014 fanden zeitgleich auf dem Gelände der Messe Bremen die Bremer Fotomesse, die Rad & Outdoor und die Passion Sports Convention statt.

Über die Fotomesse habe hier schon berichtet. Nun folgt der Beitrag zur Rad & Outdoor.

Das Thema E-Bikes war wieder dominierend. Zahlreiche Anbieter waren hier vertreten. Es wird weiter optimiert und die Motoren werden immer kleiner und effizienter. Akkus werden mittlerweile schon in den Rahmen integriert und auch Mountainbikes mit Motor sind erhältlich.

Der Spielfilm „Die Tribute von Panem“ hat einen wahren Boom im Bogensport ausgelöst. So erhielt diese tolle Sportart eine stärkere Beachtung und viel Zulauf. Im letzten Sommer hatte ich zusammen mit meiner Tochter in Österreich einen Kurs zum intuitiven Bogenschießen besucht. (Danach habe ich mir den Film dann auch angesehen 😉 ). Der Ort der Veranstaltung war der in eine wildromantische Landschaft integrierte Jagdbogenparcours am Inn. Als Ziele dienen dort 3D-Nachbildungen von Tieren aus Spezialkunststoff. Nach einer eindringlichen Unterweisung in die Sicherheitsregeln wurde zunächst die Grundlagen geübt. Zunächst auf Scheiben, dann ging es auf den Parcours mit den 3D-Zielen. Festes Schuhwerk war aufgrund des alpinen Geländes empfohlen. Durchgeführt hatten den Kurs Trainer vom BSP Pfunds. In diesem Jahr wollen wir den Parcours wieder besuchen. Nach dem Bogenschießen kann man sich in der Fischeralm – einer Almhütte auf Stelzen in einem Forellenteich – stärken. Aber zurück zur Messe…

Wie im letzten Jahr hat Zugvogel aus Verden wieder vor Ort. Auf einem kleinen Schießstand konnte man – gegen eine geringe Gebühr – unter Anleitung einige Pfeile abschießen. Für viele der erste reale Kontakt mit Pfeil und Bogen.

 

Auch hier gab es es 3D-Ziele aus Spezialkunststoff als Ausstellungsobjekte. Aus dem Material lassen sich die Pfeile sehr gut wieder herausziehen.

 

Viele Outdoor-Sportarten waren vertreten, zu Land, zu Wasser…

 

…und in der Luft.

Am Stand der Bremer Schatzsuche habe ich Klaus kennengelernt. Er berichtete, dass die Bremer Schatzsuche organisierte Schatzsuchen in Bremen, Oldenburg und Hamburg veranstaltet. Sie haben ausgearbeiteten Routen und verleihen auch das zugehörige Equipment. Die Teilnahmegebühren sind nach der Menge der Teilnehmer gestaffelt. Dabei werden natürlich eigene Verstecke verwendet. Sie haben auch weitere interessant klingende Spielarten für mehrere Teams entwickelt, die mit Zusatzgeräten gespielt werden.

Ich kam gerade rechtzeitig um an einer Mini-Schatzsuche mit Messebesuchern teilzunehmen.
Nach einer kurzen Einweisung in das Spiel und in die GPS-Geräte…
 

 

…ging es zum Schlachthof – der ersten Station.

 

Wie bei einem Geocaching-Multi mussten hier Werte ermittelt werden um an die nächste Koordinate zu gelangen. Einige Teilnehmer hatten bereits Geocaching-Erfahrung und konnten die Aufgaben schnell lösen.

Dann ging es zum Final – der war aufgrund des Messetrubels ein Schild. Hier würde normalerweise eine Box mit der Belohnung aufwarten. Diese gab es dann am Messestand.

 

Auf der Messe gab es dann noch einige Besonderheiten, wie z.B. dieses Fahrrad mit einem Bambus-Rahmen. Leicht und stabil.

 

Oder verkleidete Liegeräder die an einen Schwertwal erinnerten.

 

 

Ich bin schon gespannt auf die nächste Rad & Outdoor Messe.