Feb 252017
 

In unserem Kurzurlaub im Stubaital im Herbst haben wir einen Ausflug zum Obernberger See gemacht.

Diese kleine Wanderung kann man auch gut mit Kindern machen. Kinderwagen ist aber keine gute Idee wenn man den See umrunden möchte.

Schon die Anfahrt zum Ausgangspunkt war sehr malerisch. Los ging es am (kostenpflichtigen) Parkplatz Waldesruh.

Von hier aus geht es auf einem Fahrweg bergauf. Man kann dann auch einen (schöneren) Wiesenweg benutzen.

Bei dem ehemaligen Gasthof ist das Bergaufgehen ersteinmal vorbei und man kann den Obernberger See das erste Mal sehen.

 

Leider war sehr wenig Wasser vorhanden. Damals im Sommer hatten wir einen höheren Wasserstand. Dadurch kam man an Stellen die man sonst nicht erreichen konnte – das hatte auch seinen Reiz. Schön sah der See trotzdem aus.

 

An einer Seite ist vor langer Zeit ein Erdrutsch in den See gestürzt.

 

Auf dieser Landzunge wurde eine Kapelle errichtet.

 

In der Kapelle gibt es schöne Malereien.

 

Rechts bergauf haben wir noch den Geocache „Obernberger See“ besucht. Hier bedeuteten ein paar Meter GPS Ungenauigkeit gleich einige Höhenmeter :-). Aber so ist das in den Bergen. Nach dem Loggen ging es wieder hinunter an den See.

 

Die Landzunge ist mit einer Brücke mit dem anderen Ufer verbunden.

 

Ein Weg führt komplett um den See. Man hat immer wieder tolle Ausblicke.

 

 

 

 
Ich finde die gelben Lärchen toll.

 

Am hinteren rechten Seeufer wird der Weg schmaler und ist für Kinderwagen nicht mehr geeignet.

 

Eine Silberdistel haben wir noch entdecken können.

 

Dann ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt. Ein schöner Ausflug.

Jan 292017
 

Hier ein Beitrag über eine Wanderung im letzten Herbst im Stubaital. Bei dem nebligen kalten Wetter gerade das richtige.

Morgens ging es mit dem Elferlift hinauf auf 1812m. Der Tag versprach bestes Herbstwanderwetter bei !20°C. Bei der Bergstation machten sich zahlreiche Gleitschirmflieger startbereit.

 

Direkt in der Nähe gibt es eine riesige begehbare Sonnenuhr. Die größte im Alpenraum.

 

Hier gibt es auch ein Geocacheversteck.

 

Das Ziel war der Zwölferleger den wir mit einem Abstecher zum Naturschauplatz „Gratzengrübl“ über den Panoramaweg erreichen wollten. Dazu ging es aber ersteinmal steil bergauf zur Elferhütte. Auf dem Bild sieht man sie schon.

 

Den steilen Hang habe auch noch einige Gleitschirmflieger als Startplatz benutzt.

 

Eine sagenhafte Aussicht bis nach Innsbruck.

 

Auf der anderen Talseite habe wir dann diesen Tunnel entdeckt. Den sollten wir ein paar Tage noch genauer sehen.

 

Bei der Elferhütte auf 2004m Höhe.

 

Hach… was für ein Ausblick.

 

 
Weiter ging es auf dem Panoramaweg.

 

 

Das Wetter war sagenhaft.

 

Der Habicht hat schon etwas Puderzucker abbekommen.

 

Der Naturschauplatz Gratzengrübl mit seiner geschwungenen Bank.

 

Oben thront der Elfer.

 

Ankunft am Zwölferleger. Eine Art Joch. Hier wollten wir die Berseite wechseln und zurück zur Bergstation oder ins Tal absteigen.

 

Ein toller Ort.

 

Leider war der ohnehin sehr steile Weg vereist. (Das weiße ist der Weg)

 

So haben wir uns entschieden den Rückweg wieder auf dem Panoramaweg zu laufen und haben dann den Sonnenzeitweg zur Sonnenuhr zurück genommen.

 

Am Weg gab es einige interessante Stationen.

 

Und bald…

 

…waren wir wieder bei der Sonnenuhr.

 

Unten im Tal war es fast schon sommerlich warm. (Oktober)

Ein toller Tag!

 

Jul 222016
 

Heute sollte es zur Schlüterhütte gehen.

Los ging es wieder von Zans. Diesmal war ein Bilderbuchwetter.

Vorbei an der Zanser Schwaige ging es auf dem Weg Nr. 6.

 

Noch im Schatten am Bach entlang.

 

Das obligatorische Naturparkschild.

 

Die Geislerspitzen im Blick.

 

Über die Geisler sollte der Weg uns heute führen.

 

Der Weg zum Kreuzjoch.

 

Weit geht der Blick.

 

Kurz vor dem Joch.

 

Hie sind wir am Kreuzjoch auf 2293m angekommen. So sieht es also hinter den Geislerspitzen aus.

 

Schöne Almwiesen.

 

Auch hier wieder Edelweiß (Leontopodium nivale subsp. alpinum) am Wegrand.

 

Hier eine Weiße Silberwurz (Dryas octopetala). Die weiße Silberwurz ist ein Wahrzeichen der Alpen.

 

Weiter ging es auf einem wunderbaren Panoramaweg (Nr. 5) Richtung Medalges Alm.

 

Dann weiter auf dem Weg Nr 3. bis zu diesem tollen Aussichtspunkt.

 

Links bin ich noch die 60 Höhenmeter auf den Gipfel dieser Erhebung auf 2400m hinauf.

 

Von hier hat man einen tollen Blick zum Peitlerkofel.

 

Und viele weitere Dolomitengipfel.

 

Peitlerkofel mit Edelweiß.

 

Unten sieht man die Gampl Alm. Rechts in der Mitte sieht man schon das grüne Dach der Schlüterhütte. Um den Berg rechts müssen wir noch auf der „Rückseite“ herum.

 

Hier ist die Schlüterhütte fast erreicht.

 

Hier gab es selbstgemachtes Skiwasser. Sehr lecker und nicht so süß.

 

Würstel mit Pommes muss auch mal sein ;-).

 

Dann ging es hauptsächlich nur noch bergab Richtung Kaserill Alm. Am Wegrand habe ich dann noch diese tollen Türkenbund-Lilien (Lilium martagon) entdeckt.

 

So schöne sieht man selten.

 

Auf der schönen Kaserill Alm gibt es eine Käserei. Hier gab es dann noch selbstgemachten Joghurt mit Früchten…

 

…und natürlich eine Käseplatte mit den hier produzierten Käsesorten. Auch der Brotkorb war interessant und lecker bestückt. Man kann den Käse hier auch kaufen.

 

Auf einem breiten Weg ging es dann zurück nach Zans zum Auto. Das war eine sehr schöne Runde.

 

Hier die Tourdaten:

  • Länge: 11.16 Km
  • 860 Höhenmeter
  • Höchster Punkt: 2400m
  • Dauer: 7h (Gehzeit 4Stunden 27 Minuten)
  • Tolle Aussicht, schöne Pfade!