Forelle vom WSM Watersmoker

Testlauf für unser neues Grillsportgerät.
Ein Weber Watersmoker WSM 47. Es gab natürlich auch günstigere Modelle, aber dieser hat so lieb geguckt :-).
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Der Aufbau ist einfach. Unten ist die Feuerschale mit Rost und Kohlering, darüber kommt der Mittelteil. Darin ist eine Wasserschale die die Temperatur konstant hält. Darüber kommen in Abständen zwei Roste mit 47cm Durchmesser. Deshalb heisst das Gerät auch WSM 47. Oben kommt ein kugeliger Deckel. Die Temperatur kann man mit 3 Lüftungsschiebern an der Feuerschale und einem Lüftungsschieber im Kugeldeckel regeln. Im Deckel ist auch ein Thermometer. Das Ganze erinner von der Form irgendwie an R2D2 :-).

Wie gesagt sollte es geräucherte Forelle geben. Die Forellen wurden zuvor 6 Stunden in Salzlake mit Gewürzen eingelegt. 2 Forellen in 1 Liter Wasser mit 60 Gramm Salz, Lorbeerblatt, Wacholder, Pfeffer, Thymian, Knoblauch, 1 Zwiebel.

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Mit der Mignion Methode habe ich unseren R2D2 angefeuert. Das bedeutet Grillkohlebriketts in den Kohlering in der Mitte ein Loch freiräumen – dort in das Loch kommt ein kleiner, halbgefüllter Anzündkamin durchgeglühter Briketts.

Dann den WSM zusammensetzen, auf ca 90°C einregeln und Räucherholz auf die Glut geben. In die Wasserschale habe ich heißes Wasser eingefüllt.

Dann habe ich den Fisch abgetrocknet und auf die aufgeklappten Bauchseiten auf den oberen Rost gelegt. (Den unteren Rost habe ich weggelassen)

Nach gut einer Stunde hatten die Forellen eine KT von 60°C. Da ließ sich die Rückenflosse herausziehen und sie hatten eine schöne Farbe bekommen.

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Die Haut war sehr leicht zu lösen und der Fisch war sehr saftig, würzig mit feinem Raucharoma: Lecker #mnjam.

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Das war ein gelungener Auftakt.

Gleich geht es mit Pulled Pork für morgen Nachmittag weiter…

Spatchcock Chicken vom Grill

Nach dem Beer Can Chicken habe ich einmal diese Art der Zubereitung eines Grillhähnchen probiert.

Dabei wird die Wirbelsäule des Hähnchens herausgeschnitten und aufgeklappt. Dadurch kann es gleichmäßig gegart werden.

Ich habe ein Maishähnchen verwender. Mit einer Rub (z.b. Magic Dust) wird das Hähnchen eingerieben und einige Stunden in Frischhaltefolie im Kühlschrank ziehen gelassenen.

Dann kommt es auf den Grill.

Setup: Bei 180°C indirekt Grillen bis die Kerntemperatur von 80°C erreicht ist.

Zwischendurch mit einer BBQ Sauce einpinseln.

 

Das war sehr lecker 🙂

 

Hier ist die Videoanleitung:

 

 

 

 

 

 

Kumpir Kartoffel vom Grill mit Sourcream – Lecker

Diese Schöne Beilage habe ich beim letzten Familiengrillen zum Grillfisch serviert. Sie passt aber auch sicher gut zu vielen anderen Grillgerichten: Kumpir Kartoffeln vom Grill mit Sourcream

 

Die Kumpir ist aus der Türkei wieder zu uns gekommen. Als Pfälzer kommt einem Kumpir und der Name Grumbeer für Kartoffel doch verdammt ähnlich vor :-). Hier kann man interessantes darüber nachlesen.

Wie das immer so ist: Die leckeren Sachen wollen alle erfunden haben :-).

Die Kumpir kann man gut neben dem Hauptgang zubereiten oder isst sie einfach als Hauptgericht.

Für die Kumpir brauchen wir:

  • 4 große, mehligkochende Backkartoffeln (Pro Person eine, für gute Esser evtl. mehr)
  • 4 EL weiche Butter
  • 8 EL geriebener Emmentaler (oder Käse Eurer Wahl)

 

Für die Sourcream:

  • 250 g Quark
  • 125 g Crème fraîche
  • 3 El Joghurt
  • 1 In feine Scheiben geschnittene Frühlingszwiebeln
  • Kräuter aus dem Garten (z.B. Petersilie, Salbei, Oregano, Liebstöckel)
  • 1 Zehe zerriebener Knoblauch
  • 1/2 Zwiebel, fein gerieben
  • 1 EL Essig
  • 1 TL Zucker
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Alle Zutaten für die Sourcream zusammen verrühren und kühl stellen.

Nun zur Kumpir: Ich habe die großen Backofenkartoffeln verwendet (in diesem Fall mehlig kochende die lassen sich später Besser vermischen).

Die Kartoffeln habe ich bei niedriger direkter Hitze auf dem Gasgrill gegart und einmal gewendet bis sie Gar sind. Ob sie schon Gar sind kann mit einer Gabel prüfen. Danach habe ich sie oben auf den Warmhalterost gelegt (wie im Kumpir-Ofen).

Jetzt kam mein Fischgang auf den Grill.

Dann werden die Kartoffeln mit einem Messer der Länge nach aufgeschnitten (aber nicht ganz durchgeschnitten). Mit einer Gabel wird nun die Kartoffel aufgelockert und ein Löffel Butter dazu gegeben und untergemischt. Das Gleiche geschieht mit etwas geriebenem Emmentaler.

Obendrauf kommt nun ein guter Schlag Sourcream. (Ich mische mir den auch noch unter die Kartoffel)

Fertig!

Das ist die einfache Beilagenversion. Man kann noch Mais, Pilze, Zwiebeln, Krabben und vieles mehr dazugeben. Da gibt es viele Möglichkeiten.