Rezension: Emotionale Porträtfotografie von Nina Schnitzenbaumer

Hier hat mir der Humboldt Verlag wieder ein besonderes Buch zur Verfügung gestellt: Emotionale Portraitfotografie von Nina Schnitzenbaumer.

 

Nina Schnitenbaumers außergewöhnlich schöne Fotoarbeiten habe ich schon seit einiger Zeit bei Facebook bewundert. Nun hat sie ein Buch verfasst und lässt uns an ihrem Wissen teilhaben.

 

Das Buch hat ein schön geschriebenes Vorwort. Dann geht es in die Bereiche Technik, Lichtsetzung, Bildaufbau und die Arbeit mit dem Model. Alles aus der Sicht von Nina Schnitzenbaumer und auf ihren Stil der Portraitfotografie ausgerichtet. Da gibt es sehr viele und auch sehr nützliche Tips und Hinweise.

Das erlernte kann man im Workshop Teil des Buches dann gleich in die Praxis umsetzen. Zu einem Foto gibt es dort jeweils die nötigen Hinweise zur Vorbereitung , Lichtsetzung, Posing, Technik und Bildaufbau. Ich habe da viel Neues und nützliches entdeckt.

Alles zusammen eine gute schön geschriebene Mischung ohne überflüssiges Blabla. Klasse!

Das Buch kann man hier bestellen.

 

Rezension: Fotografieren lernen mit Marcusfotos.de

Diesmal hat mir der Humboldt Verlag ein besonderes Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt:

Fotografieren Lernen mit Marcusfotos.de

 

Den YouTube Kanal des Autors habe ich auf schon seit langem abonniert. Nun hat er sein erstes Buch veröffentlicht. Das ist immer ein spannendes Erlebnis.

Also schauen wir uns das Buch von Marcus Boos einmal gemeinsam an.

Das Cover ist schön gemacht mit matten und reflektierenden Bereichen. Marcus ist – in seinem obligatorischen karierten Hemd – darauf zu sehen.

Wie ist das Buch aufgebaut?

Wie im Vorwort von Marcus angekündigt ist es sehr praxisbezogen. Es wird einfach und verständlich erklärt. Er hält sich dabei nicht mit langwierigen Erläuterungen auf, sondern gibt dem Leser – wie bei einem Workshop – gleich die dazu passende Übungsaufgaben. So versteht man viel besser die Zusammenhänge.

Die Aufgaben werden jeweils auf der linken Buchseite erklärt. Sie gliedern sich in:

  • Du brauchst
  • Die Idee
  • Die Einstellungen
  • So wird’s gemacht

Auf der rechten Seite ist dann das Resultat zu sehen.

Es gibt viele nützliche Tips und Hinweise und das Buch ist nicht nur für Einsteiger in die Fotografie interessant.

Der Schwerpunkt des Buchs befasst sich mit dem Fotografieren von Menschen („People Fotografie“ 😉 ). Das ist, wie ich finde, eine besondere Stärke des Buchs.

Da ist Marcus ein tolles Werk gelungen.

Das Buch könnt ihr hier bestellen.

 

Das erste Pastrami

Pastrami stand schon seit längerem auf der Todo-Liste. Es fehlte bislang nur das richtige Stück Fleisch dafür. Beim Großhandel gab es amerikanisches Brisket – darauf hatte ich schon länger gewartet.

Das gute Stück sah so aber soooo lecker aus – da habe ich es in zwei Teile geteilt. Aus dem einen Teil (mit Point und Flat) wurde ein sehr zartes Brisket im Smoker zubereitet. Aus der anderen Hälfte sollte dann das Pastrami hergestellt werden.

Der Ablauf für die Pastrami-Herstellung lief wie folgt:

  • Fleisch parieren
  • Mit Pökelsalz und Gewürzen einreiben
  • Ca. 4 Tage lagern im Vakuumbeutel im Kühlschrank
  • Wässern
  • Wieder mit Gewürzen einreiben
  • Garen im Smoker bis 65°C Kerntemperatur
  • Abkühlen lassen und wieder vakuumieren
  • 2 Wochen reifen im Kühlschrank
  • Aufschneiden in dünne Scheiben und genießen

Da sind einige Arbeitsschritte, aber es lohnt sich (vor allem der letze 😉 ).

Spaßig war der Einkauf des benötigen Pökelsalzes (40g) im Großmarkt. Auf die Frage bei einem Verkäufer wo denn das Pökelsalz wäre, wurde ich zielstrebig zu einem Regal geführt. Hier lagerten 50kg Säcke feinstes Pökelsalz. 🙂 Auf die Frage ob es auch kleinere Gebinde gäbe zeigte man auf einen 10 kg Eimer 🙂 .

Kleiner gab es nicht. Mit dem Rest kann ich nun bis zu meinem Lebensende Pastrami machen 🙂 .

Das Rezept für das Pastrami habe ich mir bei BBQPit abgeschaut.

 

Nach dem Parieren habe ich das Fleisch mit folgenden Zutaten eingerieben (die Mengen passten zu meinem 1.4 Kg Fleisch)

  • 40g Pökelsalz
  • 20g Grob zerstoßener Pfeffer
  • 50g Brauner Zucker
  • 1 El Koriandersamen
  • 1/2 Tl Ingwer
  • 1 El Knoblauchpulver

 

 

Dann verschwand das Fleisch für 4 Tage in einem Vakuumbeutel im Kühlschrank (Die Dauer variiert je nach Dicke). Jeden Tag wurde es gewendet.

Nun wurde das Fleisch wieder ausgepackt, abgespült und gewässert – jeweils eine halbe Stunde (Wasser dazwischen natürlich austauschen). So wird überschüssiges Salz wieder entfernt.

 

 

Mit folgender Gewürzmischung wurde das Fleisch nun wieder eingerieben:

  • 2 El schwarzer Pfeffer
  • 1/2 El roter Pfeffer
  • 1 1/2 El Koriandersamen
  • 1/2 El Thymian
  • 1/2 Tl Knoblauchpulver
  • 1/2 Tl Ingwer

 

Die Gewürze sollen nur grob zerkleinert werden.

 

Dann wurde es im Watersmoker bei ca 110°C bis auf 68°C Kerntemperatur mit Hickoryholz gesmokt.

 

Nach dem Abkühlen kommt das Fleisch wieder in den Vakuumbeutel.

Im Kühlschrank bleibt es nun noch zwei Wochen zur Reifung.

Heiligabend war dann der große Moment: Raus aus dem Beutel und rauf auf den Allesschneider.

 

Dünne Scheiben puren Glücks 🙂 .

 

Hier das Pastrami im Anschnitt…

 

Hat als Pastramisandwich (und auch pur) wunderbar geschmeckt.