Rezension: Grundlagen Bildgestaltung

In vielen Fotobüchern wird das Thema in mehr oder weniger Tiefe erwähnt. Das Buch „Grundlagen Bildgestaltung“ beschäftigt sich ausschließlich damit.

Der Fotografenmeister Peter Uhl und seine Frau, die Diplom-Biologin und Fotografin Martina Walther-Uhl sind Begründer der „Fotoschule des Sehens“. Dieses Buch richtet sich an Einsteiger und Fortgeschrittene.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie ist das Buch aufgebaut?

Es geht los mit der Frage „Warum Bildgestaltung“ und der Vorstellung der Bildgestaltungselemente. Dies ist sozusagen der Theorieteil. Er bietet einen Überblick über das Handwekszeug der Bildgetaltung wie z.B. Linien, Goldener Schnitt, aber auch Format, Schärfesetzung und vieles mehr. Der Teil ist kurz gefasst, zu diesem Thema könnten (und wurden) ganze Bände und wissenschaftliche Abhandlungen geschrieben. Das Buch beschränkt sich auf die wesentlichen Elemente.

Weiter geht es mit der Planung der Aufnahmen und der benötigten Ausrüstung. Wenn man vorher plant welche Aufnahmen man machen möchte, hat man im „Feld“ dann auch alles dabei (Checkliste).

Das Kapitel „Mit der Kamera per Du“ kam mir bekannt vor. Das gab es in der gleichen Form auch schon in „Grundlagen Tierfotografie“. Hier holt das Autorenpaar den Einsteiger ab. Die fotografischen Grundlagen wie z.B. Blende, Verschlusszeit, ISO, Schärfentiefe usw. werden verständlich erklärt. Auch Kamerafunktionen und deren Einsatz werden erläutert.

Dann folgt das Kapitel „Fotoworkshops“. Ein großer Praxisteil, der über die Hälfte des Buches in Anspruch nimmt. Verschiedene Fotoaufgaben zur Bildgestaltung werden gestellt. Sie beginnen mit der Bildidee, der verwendeten Ausrüstung und der Umsetzung mit den Bildparametern und einem resultierenden Bild aufgeführt. Lernen durch nachmachen ist die Devise.

Da Buch ist zudem in einem einem sehr handlichen Format, welches gut in die Jackentasche oder in den Fotorucksack passt.

Das Buch ist im Humboldt Verlag erschienen.

 

Herbstwanderung am Obernberger See

In unserem Kurzurlaub im Stubaital im Herbst haben wir einen Ausflug zum Obernberger See gemacht.

Diese kleine Wanderung kann man auch gut mit Kindern machen. Kinderwagen ist aber keine gute Idee wenn man den See umrunden möchte.

Schon die Anfahrt zum Ausgangspunkt war sehr malerisch. Los ging es am (kostenpflichtigen) Parkplatz Waldesruh.

Von hier aus geht es auf einem Fahrweg bergauf. Man kann dann auch einen (schöneren) Wiesenweg benutzen.

Bei dem ehemaligen Gasthof ist das Bergaufgehen ersteinmal vorbei und man kann den Obernberger See das erste Mal sehen.

 

Leider war sehr wenig Wasser vorhanden. Damals im Sommer hatten wir einen höheren Wasserstand. Dadurch kam man an Stellen die man sonst nicht erreichen konnte – das hatte auch seinen Reiz. Schön sah der See trotzdem aus.

 

An einer Seite ist vor langer Zeit ein Erdrutsch in den See gestürzt.

 

Auf dieser Landzunge wurde eine Kapelle errichtet.

 

In der Kapelle gibt es schöne Malereien.

 

Rechts bergauf haben wir noch den Geocache „Obernberger See“ besucht. Hier bedeuteten ein paar Meter GPS Ungenauigkeit gleich einige Höhenmeter :-). Aber so ist das in den Bergen. Nach dem Loggen ging es wieder hinunter an den See.

 

Die Landzunge ist mit einer Brücke mit dem anderen Ufer verbunden.

 

Ein Weg führt komplett um den See. Man hat immer wieder tolle Ausblicke.

 

 

 

 
Ich finde die gelben Lärchen toll.

 

Am hinteren rechten Seeufer wird der Weg schmaler und ist für Kinderwagen nicht mehr geeignet.

 

Eine Silberdistel haben wir noch entdecken können.

 

Dann ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt. Ein schöner Ausflug.