Unterwegs mit Marianne

Die Sonne ist gerade hinter dem Horizont verschwunden. Das Dunkel breitet sich über dem Moor aus wie eine schwarze Decke.
Endlich… heute wollen 5 Männer und eine Frau Marianne den ewigen Frieden wiedergeben.
„Der Totentanz“ ist heute das Ziel.


Bei unserem ersten Versuch war Marianne noch nicht zu Hause, aber heute soll es soweit sein.
Wir arbeiten uns über liebevoll und einfallsreich gestaltete Stationen voran…
Eine kurze Irritation – ausschwärmen und
Marianne wird gefunden und wir können Ihr den Frieden wiedergeben. Wer weiß für wie lange?

Der Owner hat hier mit sehr viel Liebe und viel Arbeit einen schönen Nachtcache geschaffen.

Die zweite Anreise ins Teufelsmoor hat sich für uns gelohnt.

Knoten für das Klettern

Bevor man mit dem Klettern beginnt, sollte man zuerst die Knoten beherrschen.
Die Knoten werden ständig gebraucht und sollten auch ständig geübt werden.
Das muss im finsteren Abwasserkanal genauso gut gehen wie am Wohnzimmertisch :-).

Am besten man lässt sich die Knoten von jemandem Zeigen, der sie beherrscht (zur Sicherheit) und übt dann nach der Anleitung aus einem Buch. Klappt das nicht, dann lässt man sich den Knoten von jemand anderem Zeigen. Es gibt meist mehrere Methoden die zu knüpfen.

Dazu braucht man nur zwei Seilstücke von ca. 2m
Üben kann man überall. Auf der Fahrt zur Arbeit im Bus, vor dem Fernseher… solange bis man das im Schlaf kann.

Da wird auch die Zeit bis zum nächsten Klettereinsatz nicht so lang.

Welche Knoten braucht man?

Jeder Knoten hat einen bestimmten Anwendungsbereich. Ich habe bislang für das Baumklettern folgende Knoten benutzt:

  • Sackstich (nein das ist keine schmerzhafte Verletzung des Mannes)
  • Achterknoten
  • Mastwurf
  • Halbmastwurf
  • Gesicherter Halbmastwurf
  • Prusik
  • Klemmheist
  • Doppelter Spierenstich
  • Affenfaust (weil der Knoten so schön ist 😉 )

Als Anleitung gibt es gute Bücher. Empfehlenswert ist auch das WikiBook:
Knotenfibel für Outdoor-Aktivitäten

Viel Spaß beim ausprobieren

Climb high, feel free!

Cacher- Kletter-Grundausstattung

Was braucht man zum Baumklettern?
Es gibt natürlich eine Vielzahl von verschiedenen Ausrüstungsgegenständen. Es gibt sicher noch eine Vielzahl von Varianten. Hier ist ein Beispiel.
Den Umgang mit den Geräten und Techniken sollte man sich von einem Fachmann zeigen lassen!
Zuerst benötigt man ein Seil. Dieses kann statisch (dehnt sich sehr wenig) oder dynamisch (federt Stürze gut ab) sein. Eigentlich ist ein Statikseil die erste Wahl, ein Dynamikseil kann aber noch zum Sportklettern verwendet werden. 50m reichen in der Regel. Das nachfolgende Foto zeigt ein Dynamikseil 10,3mm Stärke 50m Länge.

Um das Seil auf den Baum zu bekommen braucht man eine Pilotleine die mit einem Säckchen oder ähnlichem hochgeworfen werden kann. (Gut geht das mit dem sog. Pendelwurf ).
Für ganz hohe Bäume gibt es andere Möglichkeiten wie Armbrust, Bogen und Bigshot.

Damit man sich mit dem Seil verbinden kann benötigt man einen Klettergurt. Die gibt es von ganz einfach bis Sofabequem.

Dann benötigt man einige Karabiner. Hier gilt: Mehr ist besser. Die Dinger braucht man ständig.
Damit kann man sich sichern, einbinden, verbinden usw…

Wer sparsam anfangen möchte kann sich die Steigklemmen sparen und mit Banschlingen und sogenannten Klemmheist-Knoten am Seil hocharbeiten. Günstiger ist noch das Prusiken mit Reepschnüren (das sind dünnere Seile ca. 8mm)

Das ist das Set von meiner 7-Jährigen Tochter Pegasuseinhorn. Die Bandschlingen sind beide am Gurt befestigt. die freien Enden werden vorher am Seil mit den Klemmknoten befestigt. Das längere Ende dient als Trittschlaufe. Da kommt sie bis spielend bis auf Höhen wie zum Beispiel „Angstbaum-Baumangst

Um das Seil am Baum zu befestigen, um sich im Baum zu sichern, um Seile zu spannen, Brücken zu Bauen braucht man dann nach und nach immer mehr Bandschlingen und Karabiner.

Mit so einer Seilrolle kann man viel Spaß haben. Man kann sich eine Seilbahn bauen, Flaschenzüge usw.

Nach und nach hab ich mein Klettergeschirr erweitert. Mit Brustgurt, Croll, Steigklemme und Sicherungschlinge zum einhängen. Stopperprusik zum Abseilen mit dem Achter an der Beinschlaufe, noch mehr Bandschlingen und Expresse (das sind Karabiner mit einer Bandschlaufe dazwischen)

Wie bekommt man das ganze Gerödel nun zum Baum? Dazu habe ich einen ganz einfachen Kletter-Rucksack mit eingebauter Plane auf der man auch die Sachen ausbreiten kann ohne dass alles dreckig wird. Alles was oben auf den Bilder zu sehen war passt mit etwas Übung beim Packen in den Sack.

Dazu kommt noch der Zweite „normale“ Rucksack, der vorne getragen wird, und der die Getränke und das Futter und die restliche Cacherausstattung beherbergt.
Jetzt weiß man auch, warum die Kletterbäume meistens nicht so weit entfernt von befahrbaren Wegen liegen 🙂

Climb high, feel free!