Ein Tag in der Gaulschlucht und ein Abend in Meran

Ein Treffen mit Freunden ist immer schön. Vor allem im Urlaub. Da Lujasons auch „in der Gegend“ waren haben wir uns für diesen Tag in der Gaulschlucht verabredet. Für Wanderaktionen war es einfach zu heiss, vor allem, wenn man am Abend noch mit den Kingfischern in Meran verabredet ist.
So haben wir uns in Lana (südlich von Meran) verabredet…

Lujasons haben den Ort schon am Vortag ausgekundschaftet. Es sollte in die Gaulschlucht gehen. Eine Art Klamm.
Die Wahl war weise, denn das Thermometer zeigte schon am Vormittag die üblichen 33°C.
Es ging vorbei an flinken Eidechsen in das schattige Tal. Der Bachlauf kam immer näher und über Bohlenwege…

ging es bis an einen Wasserfall. Sehr schöne Abkühlung so ein Sprühnebel!
Dann ging es noch über eine Hängebrücke…

… und dann war das Ende des begehbaren Weges erreicht.

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Der weitere Weg ist aus Sicherheitsgründen mit einem Gittertor versperrt. So endeten wir an einem Stauwehr an dem das Wasser herrlich herabrauschte.
Eine Höhle durch die das Wasser strömte gab es auch noch.

Also nichts wie ab in die kühlen Fluten (require wading 🙂 ) .
Den ein oder anderen Froschkönig haben wir auch noch entdeckt…

Hier ließ es sich bei den Temperaturen sehr gut aushalten.
Nach einem stärkenden Mahl haben Felix und ich dann noch einen seiner Petlinge an einer schön unzugänglichen Stelle…

…plaziert.
Einfach ideal dieser Ort für einen Cache den alle auch ohne Hilfsmittel erreichen können sollten. Unter dem Namen „Gaulschlucht“ ist das Listing auch schon online.

Rechtzeitig zum Ablaufen der Parkzeit sind wir dann wieder zu den Autos und haben noch einen Bummel in Meran angehängt.
Abends ging es dann zum vereinbarten Treffpunkt mit den sehr netten Kingfishern, die auch in kompletter Teamstärke anwesend waren. Insgesamt saßen also 6 Geocaching-Accounts am Tisch. Fast schon ein kleines Event. Der Überraschungsgast ist leider nicht mehr gekommen, was aber auch verständlich war.
So haben wir einen schönen Abend zusammen verbracht und für das Klettern gab es auch noch eienen Tip. Leider war die Anfahrt am nächsten Tag zu einem möglichen Besuch bei „CLAUSTROPHOBIA“ zusammen mit den Kingfishern dann doch zu weit. Mit den Höhlen habe ich dieses Jahr kein Glück :-(. Das „ …project C·A·V·E…“ musst ich auch sausen lassen, da es genau an unserem Rückreisetag stattfindet.
Aber als Trost gab es noch den Tip mit dem offenen FTF beim „GLACIER VIEW – WEISSKUGEL„.
Das war ein schöner Tag. Bei 29°C sind wir dann am späten Abend losgefahren.
Auf dem Rückweg zu unserer Ferienwohnung haben wir dann noch ein schönes Gewitter mit Starkregen erwischt. Das hat Abkühlung gebracht. In Nauders waren es (auf 1400m Höhe) dann nur noch 9°C!
Allerdings war der Wetterspuk am nächsten Morgen schon wieder verschwunden.

Mataunkopf

Heute war eine Bergwanderung angesagt. Ziel war der Mataunkopf

 

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Mit der Bergkastelbahn ging es auf 2173m dann ging es weiter über Felsblockhalden und ab 2500m vorbei an Schneefeldern…

… zu den Goldseen (2 587 m).

Dann begann der Steile anstieg zur Pedross-Scharte (2 860 m).

Von dort aus ging es über den Grat zum Mataunkopf (2.895 m).

Von hier aus hat man eine tolle Aussicht in die umliegende Bergwelt. Wir haben hier auch schon einen ersten Blick in das Langtauferer Tal geworfen.

Einen Cache gibt es hier (noch) nicht aber man kann ja schon mal an der dortigen Stempelstelle „loggen“
;-).

Dann ging es wieder abwärts, da die Bahn um 16:40 die letzte Talfahrt ermöglicht.
Das Wetter wurde instabiler und wir haben noch einige Graupeln abbekokmmen.

Später hat es wieder aufgeklart und wurde wider sehr warm.

Hier ist das heutige Höhenprofil:

Die Tour hat uns sehr gut gefallen.

Fisser Gonde

Heute ging es nach Fiss zum Naturdenkmal und Earthcache „Fisser Gonde“
Mit einer Gondelbahn ging es zur Möseralm. Dort oben waren wir nicht schlecht überrascht.
Da war aus der Gondel schon ein Winterlandschaft aus Kunstschnee und eine Spielewelt für Kinder… Da gab es auch eine Rutschbahn (Fisser Flitzer“) und eine Riesenseilrutsche („Fisser Flieger“) und eine Riesenschaukel.
Die Kinder (und auch die Eltern) hatten dort jedenfals ihren Spaß.
Zum Glück war es bei der Gonde etwas ruhiger ;-).

Der Rundweg war schön ausgearbeitet und auch für Kinder interessant. Nach diesem Ausblick…

…ging es dann wieder zum Ausgangspunkt zurück. Nach einer kurzen Rast in der Alm sind wir dann wieder runtergefahren.

Auf dem Rückweg haben wir endlich den Tradi beim Sperrfort Nauders eingesammelt.

Die Führung haben wir diesmal wieder nicht geschafft. Da müssen wir wohl noch einmal wiederkommen 🙂