Wunderbare Wandercaches

Was waren das für zwei schöne Tage!

Aber beginnen wir von vorn.

Ein Wochenende und zwei Tage Zeit für ausgedehnte Cachetouren. Was könnte man da alles anstellen :-).

Da ich gerne mit Hund längere Wandertouren in schöner Landschaft machen wollte, haben sich die so genannten Wandercaches angeboten. Hier stehen – auch in Norddeutschland – einige zur Auswahl. Leider war die Planungszeit mit einem Abend vorher doch recht kurz :-D.

Die Auswahl fiel daher auf den „Harsefelder Wandercache“ und den „Harburger Berge (Wandercache)“.
Der Harsefelder wurde so für den Samstag als Sologang mit Hund und der Harburger dann auf den Sonntag des Wochenendes mit Begleitung durch CK-HB geplant. Das müssen die Beine dann halt mitmachen.
Ob das so gehen würde? Ich hatte da doch schon so ein paar Bedenken.

Für den Harsefelder Wandercache haben die Owner (Standsterne)  dankenswerterweise eine Bookmarkliste der Caches die auf der Runde zusätzlich besucht werden können zusammengestellt. Da waren auch einige Mysteries dabei, die ich dann noch bis kurz vor dem Schlafengehen noch schnell lösen konnte :-). Die Mysteries (vor allem die Märchenrätsel)  sollte man auf jeden Fall auch besuchen.

Die Caches habe ich dann mit der Route des Wandercaches auf der Topo-Karte in Mapsource abgeglichen und eine Laufliste erstellt. So konnte ich mich vor Ort ganz unbeschwert auf das Wandern und die schöne Landschaft konzentrieren.

Vor Ort war es dann – auch Dank des schönen Wetters – die reinste Freude: Eine 15.2 Kilometer lange Tour durch eine  Auenlandschaft mit dem ersten frischen Grün der Bäume,

einem Flor von Buschwindröschen,

den imposanten Hügelgräbern,

einem Findlingsgarten

und einer Gipfelbesteigung.

Einen ganzen Tag draußen an der frischen Luft zu verbringen und die Seele baumeln zu lassen. Als dann auch noch der Final des Wandercaches gefunden war klar: Dieser Tag ist einer dieser besonderen Tage, an die man noch lange zurückdenken wird.
Auch Ben-G-The-Dog hat es gefallen.

Vielen Dank an die Owner für das Herlocken :-).

Eine kleine Kuriosität habe ich unterwegs entdecken dürfen. Die Bewohner dieses „Zeltlagers“

waren einer richtige Sau-Bande 😉

Für die Wanderung (mit einigen Pausen und den Suchzeiten bei den Caches) habe ich gute 5 Stunden benötigt.

Abends wieder zu Hause ging das Spiel von neuem los: Die Caches im Umfeld der Harbuger Berge (auch hier gab es eine Bookmarkliste der Owner) mit der Route abgleichen und eine Laufliste erstellen. Um kurz nach 7:00 habe ich dann CK-HB abgeholt und um 8:30 waren wir an den Parkplatzkoordinaten. Auf dem Weg hatten wir streckenweise dichten Nebel und 3.5 Grad (brrrr). Aber kurz vor der Autobahnabfahrt war der schönste blaue Himmel schon zu erkennen :-).

Die Landschaft war hier sehr ungewöhnlich. Die Harburger Berge sind praktisch ein Mittelgebirge im Kleinen. Viele bewaldete und sandige Hügel mit kleinen Tälern reihen sich hier aneinander. Höhenmeter kamen auf der Tour auch einige zusammen. Allerdings kein Vergleich zu den Alpen ;-).

Einige Mountainbike-Fahrer waren hier auch unterwegs und wir haben auch einige Sonntags-Spaziergänger und Jogger getroffen. Hier ging es in einer großen Runde durch den Wald und es gab einige Caches die kombiniert werden konnten.

Dank des schönen Wetters

konnten die 23 Km der Tour größtenteils im T-Shirt abgelaufen werden. Viele Gedenksteine und Erhebungen,

einen Lost Place, Steingräber, ein Museeum,

Aussichtstürme und viel Wald

Hügel und schöne Täler

konnten wir im Laufe der Wanderung bestaunen.

Nachdem alle Hinweise zusammengetragen waren, kam der spannende Moment: Würden die Koordinaten uns zu dem Cache führen? Huraaa! Das hatte alles gepasst.  Schon etwas müde ging es dann zum Auto. Nach knapp 8,5 Stunden und 23.4Km Wegstrecke haben wir den Heimweg glücklich und zufrieden angetreten.

Auch wieder so ein Ausnahmetag. Tolles Wetter, eine schöne Landschaft und viele Caches und nette Gesellschaft. Ein gelungener Ausflug!

Vielen Dank auch hier an die Owner :-).

Auf den beiden Touren habe ich zum ersten Male auch den Nintendo 3DS mitgenommen und einige Fotos mit meinem Geo-Mii aufgenommen.

Die Ausflüge haben natürlich Lust auf mehr gemacht und sind für wanderfreudige Geocacher sehr zu empfehlen.

Als nächstes steht hoffentlich die „Riverside Scenery – The Challenge“ auf dem Programm. Dort ist aber etwas mehr an Planung notwendig. Die gut 2 Stunden (jeweils für die An- und Abfahrt) und die zu erwartenden 30 Kilometer Laufstrecke stellen da schon etwas höhere Anforderungen.

Angeln in der Tischplatte – Nintendo 3DS – My Geo-Mii

Die Nintendo 3DS Spielkonsole lockte mit dem 3D-Display (zu dem man keine spezielle Brille benötigt) und vielen technischen Rafinessen.

Eine Info vorweg: Das ist kein Werbebeitrag. Ich schreibe das freiwillig ;-).

Nach einem Tip vom Ostwestfalen habe ich bereits vor knapp einem Monat einen Nintendo 3DS bei einem Internet-Versandhaus vorbestellt. Im Zuge der Vorbestellung gab es auch noch ein Spiel, das gleich mit vorbestelt werden musste, um 15 Euro günstiger. Als Verkaufspreis sollte für die Mini-Konsole der günstigste Preis bei der Markteinführung gelten. Das hat auch geklappt und dazu gab es jetz noch einen Gutscheincode für ein zusätzliches 3DS-Spiel. Als ich heute einen Blick in den Prospekt eines Kaufhauses zur Einführung der 3DS in der Hand hatte, habe ich da wohl einiges gespart :-).

Pünktlich zum Veröffentlichungsdatum 25.3. ist sie dann auch gekommen und  ich war schon sehr gespannt auf die neuen Funktionen. Aber zuerst kam einmal auspacken…

In Lieferumfang sind die Konsole, das Netzteil, Bedienungsanleitungen und sehr praktisch: Eine Art Dockingstation die, an das Ladegerät angeschlossen, als Aufladestation dient. Ein kleines Päckchen ist auch noch dabei. Doch dazu später…

Der 3DS hat einen ausziebaren Stift für den Touchscreen und es ist bereits eine 2GB SD-Karte dabei.

Hier kann man die 3D-Rückseitenkamera erkennen. Das sind die beiden parallelen Öffnungen…

Das Blau sieht – finde ich – sehr gut aus. Es hat einen metallischen Effekt.

Hier die Rückseite mit den zusätzlichen Tasten (L und R) der Ladebuchse, dem Kartenslot für die Spiele und der Infrarotschnittstelle.

Hier das kleine unscheinbare Päckchen:

Darin enthalten sind sechs Papierkarten.

Das sind die Augmented Reality Spielkarten. Mit denen habe ich schon viel Spaß gehabt :-).

Ausgerüstet ist die 3DS mit einem 3D-Display, Touchscreen, WLAN, Infrarot, einem Schrittzähler, einem  Gyro-Lagesensor, Innenkamera, 3D-Aussenkamera. Wenn man diese Liste so ansieht und vor ein paar Jahren erzählt hätte das so etwas alles in einer Taschenspielkonsole enthalten sein würde, den hätte man für verrückt erklärt.

Nach dem Einschalten konnte ich den 3D-Effekt auch gleich ausprobieren können. Sieht toll aus, kann man hier im Blog aber leider  auf einem 2D-Medium nicht wiedergeben. Nintendo hat da sicher so seine Mühe so etwas ohne ausprobieren verständlich zu machen.  Mit einem Schieberegler kann man die 3D-Ansichtstiefe von „platt in 2D“ bis zu „richtig 3D“ verschieben.

Der Internet-Browser und der Zugang zum Nintendo Online-Shop werden wohl im Mai per Update freigeschaltet. Näheres dazu gibt es auf der Nintendo Webseite. Nach dem ersten Update über WLAN waren schon ein paar Funktionen mehr vorhanden und es gab auch noch ein kleines 3D-Realvieo dazu.

Man könnte nun seitenweise Abhandlungen schreiben. Ich beschränke mich ersteinmal auf die Augmented Reality Funktionen.

Dazu gibt es zwei Anwendungen die dies ( bereits ab Werk auf der Kosole installiert ) unterstützen: Face Raiders und ARGAMES.

Faceraiders ist so eine Art Ballerspiel, bei dem man zunächst den Kopf einer realen Person mit der Kamera an der Vorderseite abfotografiert.  Der Kopf wird dann als Animierte Figur (Es gibt so etwas wie Mimik) im Spiel verwendet.

Hier der „Boss-Gegner-Benji“…

Das Spielfeld ist der Raum in dem man sich befindet. Die wildgewordenen (nun animierten) Köpfe fliegen im Raum herum und müssen mit der DS (da kommt bewegung ins Spiel) anvisiert und „gerettet“ werden :-D. Dabei wird der Raum mit der Rückseitenkamera in 3D abgefilmt und die 3D-Objekte (Köpfe) werden eingeblendet. Dabei kommt dann auch der Lagesensor zum Einsatz der die Bewegungen erkennt.  Erstaunlich was da schon alles möglich ist.  Ist man bei dem Spiel  nicht schnell genug, wird einem ein Kuss auf den Bildschirm gedrückt und das Wohnzimmer wird stückweise weggesprengt :-D.

Noch beeindruckender finde ich die ARGAMES.

Dazu gibt es eine eigene Anwendung im Menü. Hierzu werden die AR-Karten benötigt.

Zunächst wird die Fragezeichenkarte auf den z.B. Tisch gelegt und dann aus dem laufenden Programm heraus mit der Rückseitenkamera anvisiert. Kurz darauf erschein diese Kiste…

Durch anvisieren und beschießen mit Kugeln kann man die Kiste öffnen. (Dann klappt der Tisch auf und öffnet weitere Auswahlmöglichkeiten.

Ich habe hier einmal das Angeln ausgewählt. Nach der Auswahl wird die Tischoberfläche „flüssig“ und man kann die Angel (ähnlich wie bei der Wii-Steuerung von Nintendo) auswerfen und im Wasser den Schwimmer zu den Fischen lenken. Die Fische sind als dunkle Schemen zu erkennen die unter der Tischoberfläche schwimmen :-).

Wie bereits erwähnt besitzt der Nintendo 3DS einen Schrittzähler.
Für die aufgezeichneten Schritte erhält man virtuelle Münzen.
Mit diesen Münzen kann man in einigen Spielen Zubehör oder Sonderfunktionen freischalten.  So auch bei den ARGAMES.  Ich habe da einmal das „freie Fotografieren“ dazugekauft.

Da ergeben sich lustige Möglichkeiten.

Die Miis von der Wii-Konsole können übrigens auch per Datenaustausch auf den 3DS übertragen werden.
Eine andere Funktion ermöglicht es dann die sogenannten Miis in die reale Welt zu holen.
Diese können dann in verschiedenen Posen drapiert werden. Alles in 3D! Da kann man auch „drumherumlaufen“.

Hier sitzt mein Mii (die Mario-Kart-Fahrer werden es kennen 😉 ) einmal auf dem Laptopgehause und wartet bis ich den Auslöser drücke…

Man kann auch mehrere Miis positionieren…

Auf meinem eTrex wollte das Mii auch gerne einmal platznehmen.


Das hat mich auf die Idee gebracht mein Mii mit der 3DS als Travelbug „My Geo-Mii“  mitzunehmen.
Wer es discovern möchte, kann dies tun wenn er sich mit ihm zusammen (als Cacher erkennbar)  fotografieren lässt. Den Tracking-Code gibt es auch per „Street-Pass“.

Da bin ich schon gespannt ob das funktioniert.

Für heute mach ich hier einmal Schluss.

 

 

 

Fahrrad-tummel-Hunde-Runde

Ich wollte mal wieder eine größere Cachetour in Angriff nehmen.
Dazu boten sich – als gemeinsame Fahrradtour zusammen mit speedy_hb – die tummel Radel-Caches nördlich von Bremen an. Die 28 Km sollten sich bequem bewältigen lassen.

Aber wie es dann immer so kommt: Plötzlich musste der Hund doch mit auf Tour :D. Bislang hatten wir noch keine länger Radausflugerfahrung mit unserem Benji  (Ben-G-The-Dog). Lange Bergwanderungen waren bislang kein Problem, allerdings ist das nebendemRadlaufen doch auf Dauer sicher anstrengender.

Die größere Radtour abblasen oder soweit die Pfoten tragen? Glücklicherweise hat speedy_hb einen Fahrrad-Anhänger, den er mitnehmen wollte und als Notanker für den Hund dienen sollte. (Vielen Dank dafür 🙂 )
Also war die Tour beschlossene Sache.

Morgens im Nieselregen traf speedy_hb per Fahrrad und Anhänger am Treffpunkt ein. Dank des gleichmäßigen Nieselregen war er schon gut angefeuchtet.
Dann ging es los. Am ersten Cache merkten wir, dass wir den ersten bereits übersehen hatten :-D. Den haben wir uns dann gleich für den Rückweg vorgemerkt.
So ging es im gemütlichen Hundetrab an einer wenig befahrenen Strasse entlang von Cache zu Cache durch die schöne Landschaft.

Mit der Zeit wurde das Wetter immer besser und die Sonne kam durch und hie und da musste auch einmal richtig gesucht werden. Für meine Garmin-Fahrradhalterung war es ein ziemlicher Härtetest. 50 Mal ein und ausklinken. Das Teil hat sich bisher bewährt.

Ben-G-The-Dog hielt gut mit und es gab auch die eine oder andere Pause…

Im ersten Drittel wurden wir dann von Geocachern eingeholt die die Runde auch per Fahrrad absolvierten.

Die hatten natürlich bemerkt dass wir den ersten Cache noch nicht geloggt hatten.   Unser Spruch des Tages war „Den haben wir absichtlich ausgelassen. Den loggen wir nicht. Wir sind doch keine Statistik-Cacher“ ;-).

Das Wetter wurde immer besser. Auf den autofreien Abschnitten durfte Ben-G-The-Dog auch mal ohne Leine laufen.

(Wo bleiben die nun endlich…)

Müde sah Benji bislang noch nicht aus.

 

Im weiteren Tagesverlauf wurde es dann sehr sonnig und recht windig. (Gut dass die Handschuhe im Gepäck waren).

Im letzten drittel haben wir Benji in den Anhänger gepackt um etwas Zeit gutzumachen da ein längeres Stück ohne Dosen zu überbrücken war. Bis dahin hat er sich gut gehalten. Die Pfoten sahen auch noch gut aus.

Die Landschaft im Vorfrühling hat auch ihren Reiz…

 

Die Nummer 1 haben wir als Abschluss dann auch noch – hier haben wir etwas länger suchen müssen – gefunden.

Das war eine schöne Tour! Mit dem Rad oder als Begleitung einer langen Wanderung würde ich so etwas gerne noch einmal machen. Vielen Dank dafür!

Wie es sich für so eine Runde gehört ein paar Zahlen:

Wegstrecke per Fahrrad zurückgelegt:  28,3km (speedy_hb hat 9km mehr)
Ben-G-The-Dog ist 17,7 km gelaufen und 10,6 km im Anhänger befördert worden.
Gefundene Caches: 50
Dauer: 7 Stunden und 12 Minuten

Ohne Hundebegleitung sollte man das sicher in deutlich weniger Zeit schaffen ;-).

Hier einmal alle Bilder der Tour:

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