Kimchi – Selbst gemacht

Endlich habe ich einmal die Zeit gefunden um Kimchi – das ist das Koreanische Pendant zu unserem Sauerkraut – selbst herzustellen. Allerdings ist das Kimchi um einiges schärfer.

Kimchi bedeutet in Korea aber auch allgemein das Haltbarmachen von Gemüse durch Michsäuregärung – also einer Fermentation. Ich habe in diesem Rezept vorwiegend Chinakohl, Möhren, Mairübchen und Frühlingszwiebeln verwendet.

Die Zubereitung ist nichts für ungeduldige. Sie nimmt ein paar Stunden in Anspruch und das fermentieren dauert dann auch noch einige Tage.

Die komplette Zutatenliste findet ihr am Ende des Beitrags.

1. Kohl vorbereiten

Zunächst habe ich zwei große und einen kleinen Weißkohl halbiert, indem ich lediglich die Strünke eingeschnitten habe und sie dann auseinander gezogen habe.

Dadurch bleiben die Blätter komplett am Strunk und lassen sich später besser handhaben. Das ist für die spätere Verarbeitung wichtig.

Der halbe Strunk wird nun noch einmal eingeschnitten, aber noch nicht auseinander gezogen.

Der Kohl wird nun gründlich mit klaren Wasser abgespült und zum Abtropfen beiseite gestellt. Das geht prima, weil die Blätter noch an den Strünken sind.

Dann wird er eingesalzen indem man das Salz zwischen die aufgeklappten Blätter streut. Ich habe ca. 100g Salz verwendet. Dann lässt man den Kohl in einer großen Schüssel zwei Stunden ziehen. Dabei regelmäßig umschichten und das Wasser das sich sammelt über den Kohl verteilen. Durch das Einsalzen wird der Kohl mit der Zeit weicher.

In der Zwischenzeit wird die Marinade bereitet.

2. Marinade

Ich habe dazu 500ml kaltes Wasser mit zwei gehäuften Esslöffeln Mehl verrührt und das ganze aufgekocht. Dazu kommen dann noch zwei Esslöffel brauner Zucker. Das ganze muss nun wieder abkühlen. Es dient später als “Kleber” um die Marinade besser am Kohl haften zu lassen.

3 Zwiebeln, 7 Knoblauchzehen, ein Stück Ingwer sowie 12 rote Peperoni (die etwas schärferen), 1 Esslöffel Chiliflocken und eine rote Paprika hab ich im Mixer püriert. Dazu kommen noch ein Gläschen Sardellen die ich vorher vom Salz befreit und abgespült habe.

Die Menge an Schärfe muss jeder für ich ausmachen. Ich habe mich an den Rand des angenehmen herangetastet. Das wird ja noch mit dem ganzen Kohl vermischt. Also Mengen notieren und beim nächsten Ansatz ggf. anpassen.

Der Bianco Mixer hat ganze Arbeit geleistet.

Das ganze wird nun mit dem Wasser Mehl Zuckergemisch verrührt. Dazu kommen noch 3 Esslöffel Oystersauce 1 Esslöffel Sesamöl und 2 Esslöffel Sojasauce.

Nun kommt das Begleitgemüse an die Reihe. Bei mir waren es drei Mairübchen, 4 Möhren – in feine Streifen geschnitten – 8 Frühlingszwiebeln kleingeschnitten und eine Handvoll gehackte Petersilie.

Das Gemüse wird nun mit der Marinade vermischt und etwas ziehen gelassen.

Der Kohl wird nach dem zweistündigen einsalzen gründlich mit klarem Wasser abgespült und die eingeschnittenen Strünke werden geteilt. Danach lässt man ihn gründlich abtropfen. auch hier helfen die Strünke. Das Wasser läuft einfach besser ab.

3. Marinieren

Die Kohlblätter werden mit der Marinade eingerieben. Mit Handschuhen bleiben auch die Hände sauber. Die Blätter werden nach und nach angehoben und mariniert.

Die fertig marinierten Viertel werden zusammengeklappt und in einen Tontopf – unser alter Rumtopf war hier gut geeignet – eingeschichtet. Dabei möglichst die Luft herausdrücken.

weiter geht es mit dem Marinieren…

Die Menge passte perfekt in unseren Rumtopf.

Den losen Deckel drauf und bei Zimmertemperatur (Herbst) stehenlassen. Nach 36 Stunden werden sich die natürlichen Michsäurebakterien vermehrt haben und den Zucker im Gemüse in Kohlendioxid und Milchsäure umzuwandeln – wie beim Deutschen Sauerkraut oder bei den Sauerbieren. Die Säure und das CO2 konservieren dann den Kohl. Deshalb sollte das Gärgefäß nicht hermetisch verschlossen sein. Das entstehende CO2 würde sonst den Behälter sprengen.

Das frisch marinierte Kimchi kann man auch schon genießen. Es nennt sich Koreanisch “Geotjeori”.

Ein Strang Kimchi wird dafür in Längsstreifen geschnitten und mit gerösteten Sesamsamen bestreut. Fertig ist das “Geotjeori”!

Es schmeckt frisch, knackig und natürlich scharf. Lecker!

Nun muss das Kimchi im Topf einige Tage fermentieren. Dann muss es an einen kühlen Ort oder in den Kühlschrank. der Geschmack ändert sich dann ins säuerliche und man soll Gasbläschen (CO2) sehen.

Der Kohl sollte mit der Flüssigkeit bedeckt sein. Ggf. mit einem Teller beschweren.

Fertig ist das Kimchi!

Fast vergessen, hier kommt die Zutatenliste:

Kohl

  • 2 Große und 1 kleiner Chinakohl
  • 110g Salz

Marinade

  • 500ml Wasser
  • 2 Esslöffel Mehl
  • 3 Zwiebeln
  • 6 Knoblauchzehen
  • 12 rote Peperoni
  • 1 Esslöffel Chilliflocken
  • 1 rote Paprika
  • 40g Sardellen
  • 3 Esslöffel Oystersauce
  • 1 Esslöffel Sesamöl
  • 2 Esslöffel Sojasauce
  • 3 Mairübchen
  • 4 Möhren
  • 8 Frühlingszwiebeln
  • 1 Handvoll Petersilie

Bacon Smoothie: Baconjam im Bianco Forte Hochleistungsmixer

Den Baconjam habe ich nun schon öfter hergestellt. Nun war ich gespannt ob unser neuer Bianco Forte Mixer den Baconjam noch cremiger werden lässt. Außerdem auch ein Test ob er auch mit “nichtveganem” Inhalt klarkommt oder aus Protest explodiert ;-).

Das Rezept und die Zubereitung von Baconjam habe in diesem Beitrag schon beschrieben.

 

Hier nun der Test mit dem Mixer. Ich habe mal das Saucenprogramm verwendet und die komplette Portion des Rezeptes noch warm in den Mixbehälter gefüllt.

 

Los geht es:

 

Das Ergebnis ist ein cremiger Bacon Smoothie :-). Natürlich etwas dickflüssiger.

Die Masse ist sehr gut aus dem Mixbehälter in die Gläser geglitten.

Das Mixen ging sehr schnell und der Baconjam lässt sich später sehr gut auf den Burger-Buns o. ä. verstreichen.

Fazit: Arbeitserleichterung und besseres Endergebnis.

 

Neuer Mitbewohner – Bianco Mixer

Wir haben einen neuen Mitbewohner!

Nach langer Überlegung ist heute unser Bianco Forte Hochleistungsmixer angekommen.

Hier das Unboxing:

 

Unter der Deckelklappe findet man zuerst die Anleitung – da sind auch schon einige Rezepte drin.

 

Die Teile sind ausgepackt:

  • Deckel mit Messbecher
  • Motorblock
  • Stopfer
  • Mixbehälter

 

Der Stopfer hat ein integriertes Thermometer. Damit kann man die Temperatur des Mixguts überwachen. Denn durch Reibung im Mixgut erzeugen die Messer bei den hohen Drehzahlen soviel Wärme, dass man heiße Suppen damit bereiten kann. Da macht das Thermometer schon Sinn.

 

Hier noch mal alles ohne Folie.

 

Im 2 Liter Mixbehälter sind 6 Messer mit Wellenschliff und Sägezähnen aus extrahartem Japanstahl.

 

Hier ist er einmal frisch gespült und zusammengesetzt. Wenn man den Behälter aufsetzt schaltet sich der Motorblock ein.


Es gibt 6 vollautomatische Programme:

  • Grüne Smoothies
  • Fruchtsmoothies
  • Sauce
  • Suppe
  • Soyamilch
  • Nüsse

Dann gibt es noch zwei halbautomatische Modi bei denen noch die Zeit gewählt werden kann (High, Automatik), eine Pulstaste und die komplett manuelle Vorwal von Dauer und Drehzal.

Die max Drehzahl liegt bei 32000 Umdrehungen pro Minute.

Natürlich musste er gleich ausprobiert werden.

Und nein! Als erstes wurde kein Baconsmoothie gemacht ;-). Obwohl ich den nächsten Baconjam wohl darin zerkleinern werde.

Zuerst haben wir aber einem Grünen Smoothie aus einer Handvoll Feldsalat, einer geschälten Orange und 3 Datteln gemacht.

 

Deckel drauf, Programm starten fertig. Die ganze Zeug hat er so “durchgeatmet”.

Fertig war der feine cremige Smoothie. Schon beeindrucken was der Apparat so leistet.

 

War sehr lecker.

Da gibt es noch viel auszuprobieren.