Wieder einmal Nachts im Feld

Nach einer erfolglosen nächtlichen Fotosession – ich weiss nun, dass der Vollanschlag am Kit-Objektiv nicht die Unendlich-Einstellung ist und benutze nun fleißig die Fokusvergrößerungs-Taste bei der Einstellung der Schärfe – war glücklicherweise heute Abend weniger Wind und die Sterne wieder einmal zu sehen.
Mit dem Kabelauslöser geht es auch nun ohne lange Auslöseverzögerungen :-).
Hier einige Ergebnisse…
 
 
Am frühen Abend strahlt das nächtliche Syke noch ganz beträchtlich ins All. Ein paar Restwolken wirken geradezu wie Reflektoren und einen Zug habe ich auch noch einfangen können…
 

Die nächsten nächtlichen Bilder gibt es dann wahrscheinlich vom Hohen Berg.

Licht-Spiele-Teil 1

Schon seit Wochen warte ich nun auf eine sternenklare Nacht. Die Astrofotografie muss momentan leider warten.
Was könnte man an den dunklen bewölkten Abenden mit der Kamera noch anfangen? Angeregt von einem Youtube-Video bei Traumflieger habe meinerseits etwas experimentiert.
Schnell merkte ich dass die 30 Sekunden Belichtungszeit der Kameraautomatik für umfangreichere Lichtspiele nicht ausreichen.
Mit dem programmierbaren Hama Fernauslöser der eine praktische Bulb-Unterstützung besitzt konnte ich mir die nötige Zeit zum Zeichnen verschaffen.
Als Stift habe ich einen aktivierten Playstation Move Controller verwendet, der mit der Hand bei Bedarf abgedunkelt wurde.
Hier sind die ersten Versuche:
Geometrische Figuren…

Smiley…

…und passend zu HellGeoLand

..sieht nach „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ aus…

Man kommt ganz schön ins Schwitzen – auslösen, ins Bild laufen und die Figuren zügig aber möglichst genau malen, zurück zum Auslöser um die Aufnahme zu stoppen. Man kann ja nicht überall sein.

Oder doch?

 

Geochecker & Co – Fluch oder Segen?

Geochecker etc. sind praktisch und sollen unnötige Fahrten ersparen.

Meiner Meinung nach kann man darauf verzichten. Warum?

Wenn ein Owner ein Rätsel erstellt, sollte er es so formulieren, dass der Cacher es „merkt“ wenn er die richtige Lösung ermittelt hat. Wenn die ermittelte Location des Versteckes dann auch noch einen inhaltlichen Bezug zum Rätsel hat ist die Sache klar und man benötigt kein Checktool. Zur Not gibt es ja noch die Möglichkeit eine eMail an den Owner zu verfassen. Das soll ja der Kommunikation dienen ;-).

Die Prüf- und Checktools haben m.E. dazu beigetragen, dass wirklich JEDE Location bedost wird – auch wenn sie zum Rätsel keinen Bezug hat – und das Rätsel mit nicht mehr nachvollziehbaren Lösungswegen erstellt werden. Teilweise braucht man nicht das ganze Rätsel lösen, sondern kann die fehlenden Koordinatenteile mit dem Checker ermitteln.

Der Drang den „Outdoor-Teil“ zu absolvieren ist nicht mehr so groß. Die „Belohnung“ der Bestätigung der richtigen Lösung ist ja schon im Checktool erfolgt und die gelösten Mysteries stapeln sich…

Logischer wäre es dann, den Statistikpunkt gleich vom Checktool vergeben zu lassen.

Wie sind Eure Beobachtungen?