Mrz 252017
 

Für die Flaschen meines Weizenbieres habe ich heute die Etiketten ausgedruckt und aufgeklebt.

Hier sind sie: Trommel, trommel, trommel…

 

Tadaaa…

Das Etikett zeigt einen Fotoauschnitt mit einem sommerlichen Kornfeld in Syke Gessel.

Der Name „Goldweizen“ ist in Anlehnung an die Farbe des Weizenbieres und den hier in der Nähe beim Bau einer Gaspipeline entdeckten Gesseler Goldschatz entstanden.

Als „Klebstoff“ für die Etiketten habe ich einmal den Geheimtip ausprobiert: Milch. Klappt prima.

Mrz 242017
 

Die neuen Gärbehälter sahen so einsam aus und wollten gefüllt werden :-).

Die Behälter fassen ja 5 Liter. Angesetzt habe ich ersteinmal auf 4.5 Liter. Dazu habe ich folgende Zutaten benötigt:

  • Gärstarter: Aus dem Ingwer-Orangenwein Ansatz habe ich etwas abgesetzte Hefe (Kitzinger Flüssighefe „Portwein“) abgezwackt und mit etwas naturtrüben Apelsaft (100% Direktsaft) drei Tage stehen lassen und immer wieder etwas Apfelsaft nachgefüllt. Hat sich prima entwickelt.
  • 1000g Gefrorene Schwarze Johannisbeeren aus unserem Garten
  • 1kg Waldhonig
  • 1 Liter Johannisbeer-Himber-Apfelsaft (100% Direksaft)
  • 1.7g Hefenährsalz
  • 200g Zucker
  • Destilliertes Wasser zum Auffüllen auf 4.5 Liter

Zuerst habe ich die gefrorenen schwarzen Johannisbeeren in einem Kochtopf mit etwas destilliertem Wasser erhitzt, aber nicht gekocht. Die 200g Zucker habe ich dann darin gleich aufgelöst.

Im Bianco Mixer wurden die schwarzen Johannisbeeren nun auf kleinster Stufe eine Minute lang gemixt.

Das Fruchtmus wird dann gleich in den Gärbehälter mit einem Trichter abgefüllt.

Die Waldhonigbehälter werden im Wasserbad erwärmt damit der Honig besser herausgeht. Dann kommt der Honig mit etwas destilliertem Wasser in einen Topf und wird unter Rühren erwärmt bis sich der Honig mit dem Wasser vermischt hat. (Nicht zu heiß werden lassen)

Dann kommt das Honigwasser in den Gärbehälter. Mit etwas destilliertem Wasser habe ich die 1.7g Hefenährsalz aufgelöst. Auch das kommt in den Gärbehälter. Dazu kommt gleich ein halber Liter Himbeer-Johannisbeer-Apfelsaft. Und wenn das Gemich nicht wärmer ist als 25°C kommt dann der Gärstarter dazu.

Mit destilliertem Wasser bis auf 4.5 Liter auffüllen.

Gärkappe und Gärröhrchen aufsetzen und abwarten.

Bereits nach kurzer Zeit gärt es heftig.

 

Zu heftig.

 

Nach den Erfahrungen mit dem Himbeermet wird der Ansatz vorsichtshalber auf zwei Flaschen aufgeteilt.

 

Auch hier habe ich dann gleich den restlichen halben Liter Himbeer-Johannesbeer-Apfelsaft dazugegeben.

Wenn die Maische entfernt wird, passt das dann wieder in eine Flasche.

 

Tag 2

Es gärt weiter stürmisch.

 

 

Tag 4

Vorsorglich je 125g Honig zugegeben.

Tag 5

Vinometer Messung ergab 10% Alkohol. Noch genug Restsüße für Gärung vorhanden. Sehr fruchtiger Geschmack. Farbe ist intensiv dunkelrot.

Tag 6

Je 125g Honig zugegeben.

Tag 7

Abgemaischt mit Teesieb und Nussmilchbeutel. Aus den zwei Flaschen ist nun wieder eine geworden. Etwas Überschuss der nicht mehr in die Flasche passte habe ich in meinen Himbeermet Ansatz gegeben.

Schmeckt schon sehr lecker und super aromatisch und hat eine schöne kräftige Farbe.

Tag 12

100g Honig nachgelegt weil Zucker wieder aufgebraucht.

Tag 13

Nur noch schwache Gäraktivität. Geschmacksprobe gergibt: Fehlt wieder Zucker. 160g Traubenzucker hinzugefügt.

Tag 15

Nur noch schwache Gäraktivität. Geschmacksprobe gergibt: Fehlt wieder Zucker. 100 g Honig zugesetzt.

Tag 23

Alkoholmessung ergibt 15%! Es ist kaum Restsüße vorhanden. Mit 200g Honig Stufenweise nachgesüßt und mit 0.1g Kaliumdisulfit pro Liter geschwefelt. Umzug in das kühle Gartenhaus.

Tag 28

Den Schwarzen Johannisbeermet habe ich heute von der Hefe abgezogen und mit Kieselsol versetzt. Geschmacklich ist er sehr gelungen. Weich, kräftig und fruchtig.

Tag 35

Heute wurde der Schwarze Johannisbeermet – zusammen mit dem Himbeermet abgefüllt. Der ist sehr lecker und kräftig geworden. Dabei ist er nicht kratzig sondern schön weich und mild. 15% Alkohol hat er und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Klären wollte er sich allerdings bis jetzt so recht. Er ist aber auch sehr dunkel – wie der Name ja schon sagt.

 

Mrz 242017
 

Die neuen Gärbehälter sahen so einsam aus und wollten gefüllt werden :-).

Die Behälter fassen ja 5 Liter. Angesetzt habe ich ersteinmal auf je 4.5 Liter. Dazu habe ich folgende Zutaten benötigt:

  • Gärstarter: Aus dem Ingwer-Orangenwein Ansatz habe ich etwas abgesetzte Hefe (Kitzinger Flüssighefe „Portwein“) abgezwackt und mit etwas naturtrüben Apelsaft (100% Direktsaft) drei Tage stehen lassen und immer wieder etwas Apfelsaft nachgefüllt. Hat sich prima entwickelt.
  • 1000g Gefrorene Himbeeren aus unserem Garten
  • 1kg Waldhonig
  • 1 Liter Johannisbeer-Himber-Apfelsaft (100% Direksaft)
  • 1.7g Hefenährsalz
  • 200g Zucker
  • Destilliertes Wasser zum Auffüllen auf 4.5 Liter

Zuerst habe ich die gefrorenen Himbeeren in einem Kochtopf mit etwas destilliertem Wasser erhitzt, aber nicht gekocht. Die 200g Zucker habe ich dann darin gleich aufgelöst.

Im Bianco Mixer wurden die Himbeeren nun auf kleinster Stufe eine Minute lang gemixt.

Das Fruchtmus wird dann gleich in den Gärbehälter mit einem Trichter abgefüllt.

Die Waldhonigbehälter werden im Wasserbad erwärmt damit der Honig besser herausgeht. Dann kommt der Honig mit etwas destilliertem Wasser in einen Topf und wird unter Rühren erwärmt bis sich der Honig mit dem Wasser vermischt hat. (Nicht zu heiß werden lassen)

Dann kommt das Honigwasser in den Gärbehälter. Mit etwas destilliertem Wasser habe ich die 1.7g Hefenährsalz aufgelöst. Auch das kommt in den Gärbehälter. Dazu kommt gleich ein halber Liter Himbeer-Johannisbeer-Apfelsaft. Und wenn das Gemich nicht wärmer ist als 25°C kommt dann der Gärstarter dazu.

Mit destilliertem Wasser bis auf 4.5 Liter auffüllen.

Gärkappe und Gärröhrchen aufsetzen und abwarten.

 

Start 17. Februar

Bereits nach einer knappen halben Stunde beginnt die Gärung. So heftig, dass sie schon Maische aus dem Gärspund drückt. Also schnell den 10 Liter Kunststoff-Gärbehälter von Graf gereinigt und dann alles darin umgefüllt. Die Maischegärung braucht tatsächlich erheblich mehr Freiraum.

 

Hier gärt es nun wieder heftig weiter. Platz dazu ist nun genug vorhanden. Da habe ich gleich noch den restlichen halben Liter des Himbeer-Johannisbeer-Apfelsafts dazugegeben.

Wenn abgemaischt wird, passt der Ansatz dann wieder in einen Glasbehälter.

Tag 2

Es gärt weiterhin stürmisch.

Tag 4

Vorsorglich 250g Honig zugegeben.

Tag 5

Vinometer Messung ergab 10% Alkohol. Noch genug Restsüße für Gärung vorhanden. Sehr fruchtiger Geschmack. Farbe ist hellrosa.

Tag 6

250g Honig zugegeben.

Tag 7

Abgemaischt mit Teesieb und Nussmilchbeutel. Wieder in den Graf Gärbehälter abgefüllt. Schmeckt schon sehr lecker. Etwas schwarzen Johannisbeermet zugegeben damit die Farbe kräftiger wird.

Tag 12

100g Honig nachgelegt weil Zucker wieder aufgebraucht.

Tag 13

Nur noch schwache Gäraktivität. Geschmacksprobe gergibt: Fehlt wieder Zucker. 160g Traubenzucker hinzugefügt.

Tag 15

Nur noch schwache Gäraktivität. Geschmacksprobe gergibt: Fehlt wieder Zucker. 100 g Honig zugesetzt.

Tag 16

Nochmal probiert: Immer noch zu wenig Restsüße. 150g Honig zugegeben. Immer noch leichte Gäraktivität.

Tag 23

Alkoholmessung ergibt 15%! Es ist kaum Restsüße vorhanden. Mit 200g Honig Stufenweise nachgesüßt und mit 0.1g Kaliumdisulfit pro Liter geschwefelt. Umzug in das kühle Gartenhaus.

Tag 28

Den Himbeermet habe ich heute von der Hefe abgezogen und mit Kieselsol versetzt. Geschmacklich ist er sehr gelungen. Weich und fruchtig.

 

Tag 37

Heute ist der große Tag – es wird abgefüllt.

 

Die Flaschen sind gespült und gereinigt. Jetzt wird abgefüllt.

Und da ist die Ausbeute. Den Schwarzen Johannisbeermet habe ich ebenfalls abgefüllt. Und passende Etiketten gab es auch.

 

Der Himbeermet hat sich gut geklärt und hat eine tolle Farbe. Er schmeckt auch sehr gut und hat Finale 15% Alkohol.