Aug 052017
 

Auf die Fluchtwand haben wir es in 7 Jahren Naudersurlauben nicht geschafft. Dieses Jahr sollte das nachgeholt werden.

Morgens bei bestem Wetter ging es los in Richtung Parditschhof.

 

Der Blick zurück auf Nauders. Rechts der Gipfel des Piz Lad.

 

Das Ziel der heutigen Wanderung in der Bildmitte oben. Darunter die Kapelle beim Parditschhof.

 

Etwas höher kann man über die Norbertshöhe hinweg in das Unterengadin schauen.

 

Links unterhalb des Weges haben wir eine Kreuzotter beim Sonnenbaden gesehen.

 

Ein Dreiländerblick mit Herz. Links der schneebedeckte Ortler, der Elferspitz, in der Bildmitte der Piz Lad, im Tal Nauders und rechts das Unterengadin. Italien, Schweiz und Österreich in einem Bild vereint.

 

Die Labaunalm haben wir beim Aufstieg nicht besucht. Über der Alm der Bazallerkopf und rechts darüber die Fluchtwand

 

Etwas später liegt die Labaunalm schon auf der anderen Talseite.

 

Fast geschafft. Vorbei geht es am Fluchtwandsee.

 

Hier oben gibt es unzählige Edelweiß Blütensterne zu bestaunen.

 

Man weiß garnicht wo man hintreten soll.

 
 

Vom Bazallerkopf aus kann man auch über den Edelweißsteig – ein mit Seilen und Tritten Versicherter Weg – zur Fluchtwand aufsteigen. Dort aber ohne Hund. Es gibt aber eine alternative Route über die steile Bergflanke.

Tolle Fernsicht zu Ortler.

 
Das Gipfelkreuz der Fluchtwand.

 

Viele Blumen.

 

Neben dem Gipfelbuch kann man hier auch dem Geochache Fluchtwand einen Besuch abstatten.

Der Blick auf die andere Seite. Da liegt der Hexenkopf, auch ein alter Bekannter.

 

Dann ging es wieder auf dem gleichen Weg zurück. In der Labaunalm haben wir eine kurze Rast gemacht.

Ein toller Tag mit prima Wetter :-).

 

Aug 042017
 

Bei einem Restaurantbesuch in Österreich haben wir einen Zirmschnaps gekostet.

Das war vielleicht ein Aroma!

Das schmeckt wie der Nauderer Höhenweg auf Flaschen gezogen. Gleich haben wir dem Wirt eine Flasche des selbst hergestellten Getränkes abgeluchst.

Das mit dem Herrlichen Aroma ist auch kein Wunder – wird der Zirmschnaps (oder Zirbenlikör) aus Zirbenzapfen hergestellt.

Wie es sich traf sind wir am nächsten Tag den Nauderer Höhenweg abgewandert. Auch hier verfolgte uns der Zirbenduft.

 

Unterwegs haben wir dann sechs Zirbenzapfen gesammelt. Wir hatten Glück und es war noch die ideale Zeit für die Ernte. Das pflücken war recht schweißtreibend.

 

Am nächsten Tag haben wir uns dann einen Liter Weizendoppelkorn aus Samnaun besorgt.

Die Zirbenzapfen wurden dann in Scheiben geschnitten. Den aufgeschnittenen Zapfen entströmte ein Frischer Duft von Zirbemund Zitrone. Sagenhaft. Man kann auch gut die rötlichen Bereiche der Zapfen sehen. Diese färben später den Zirbenlokör granatrot.

Das ganze ist sehr klebrig und harzig. Das Messer, Schneidbrett und die Hände ließen sich mit etwas Olivenöl und dann mit Spülmittel sehr gut vom Harz befreien.

Da wir keinen großen Glasbehälter gefunden haben mussten die Scheiben in Streifen geschnitten werden. Diese gaben wir in eine 2-Liter PET Flasche und füllten ersteinmal Weizen-Doppelkorn auf.

Bereits nach kurzer Zeit färbte sich der Weizenkorn rötlich.

 

Beim nächster Gelegenheit wurde noch eine Flasche Weizendoppelkorn besorgt und der Ansatz wird komplett aufgefüllt. Pro Liter sollen drei Zapfen ausreichen. Würde also insgesamt zwei Liter ergeben.

Wieder zuhause dürfte der Ansatz in einen kleinen Gärballon umziehen. Der restliche Korn kam dazu.

Dazu kamen dann noch 140g Kandiszucker, einige Nelken und eine Vanilleschote.

Nachdem der Ansatz knapp drei Wochen gezogen hat, wurde er durch einen Nussmilchbeutel gefiltert abgefüllt.

Die Lagerung bis Weihnachten soll geschmackliche Vorteile bringen.

Jeder Schluck wird eine Erinnerung an die Sommerurlaube in Nauders werden.

 

 

Jul 122017
 

Die Traumpfade in der Eifel sind ja schon ein Garant für schöne Wandererlebnisse. Diesmal haben wir uns den „Vulkanpfad“ ausgesucht.

Wir sollten nicht enttäuscht werden.

Ich bin in dieser Landschaft quasi aufgewachsen. Auf den Traumpfaden habe ich aber bislang immer wieder unbekannte Orte entdecken können.

Start war der Parkplatz bei der Hochsimmerhalle in Ettringen. Von hier aus ging es zunächst durch den Ort bergan in Richtung „Ettringer Bellberg“.

 

Über einen schönen Wiesenweg ging es dann zum Gipfel.

 

Oben warteten einige Infotafeln und eine grandiose Aussicht.

 

Der Blick auf Ettringen.

 

Hier in das Innere des ehemaligen Vulkans in dem heute Basalt abgebaut wird.

 

Die typischen Sitzbänke…

 

Tolle Aussicht…

 

In diese Richtung geht der Weg gleich weiter…

 

Viele blühendePflanzen…

 

Wieder an der Kulturlandschaft angekommen…

 

Die Infotafel des Sprengstoffbunkers…

 

Der Bunker…

 

Nächster Halt: die sieben Stuben.

 

Eine imposante Schlackenwand. Der Weg nach oben wird durch zahlreiche Infotafeln begleitet.

 

Ankunft bei den „Sieben Stuben“. In der Schlackenwand befinden sich zahlreiche kleine Höhlen die es zu erkunden gilt.

 

Innen war es angenehm kühl. Hier der Blick zurück ans Tageslicht.

 

Weiter ging es Bergan auf die Schlackewand. Auch hier eine schöne Aussicht.

 

Die schöne Ringelnatter (Natrix natrix) haben wir am Wegrand erspäht.

 

Der Blick in die Basaltabbaugrube des Bellbergs.

 

Man kann die Bank vom Bellberg sehen…

 

Das Wetterradar meldete Regen, so dass wir den Weg etwas verkürzen mussten. Den Abstecher ins „Kottenheimer Winfeld“ haben wir aber doch noch gemacht.

 

Eine tolle Basaltlandschaft.

 

An vielen Stellen gibt es Bohrhaken zum Felsklettern.

 

Wow!

 

Letztendlich war die Gegend dort so interessant, dass wir nur das Felsdenkmal „Junker Schilling“ ausgespart haben und am Hartborn vorbei dann im beginnenden Regen zum Parkplatz bei der Hochsimmerhalle am Ausgangspunkt zurückgekehrt sind.

Eine sehr schöne Wanderung mit ca. 6km Länge und ca. 245 Höhenmetern.

Hier geht es zur Webseite der Traumpfade.