Project Eck – Samstag

Da war er nun der große Event-Samstag des Project Eck 2013. Wir waren schon mächtig gespannt was die Organisatoren so alles für uns geplant haben. Das parken hat schon einmal super funktioniert. An der Kurt Schumacher Brücke haben wir das Auto abgestellt und sind zur Haltestelle des Shuttlebus gegangen. Überall waren schon Eventbesucher unterwegs. Die Bushaltestelle war mit Project Eck Logos versehen und laut Fahrplan fuhr der Shuttlebus im 5-Minuten-Takt. Kaum an der Haltestelle angekommen kam auch schon ein Bus und die ersten Gespräche mit anderen Teilnehmern wurden geführt.

Nahe bei der Gondelbahn hielt der Bus und ohne Wartezeit ging es in die Bahn. Wir haben Glück gehabt und die Gondel mit dem Glasfenster im Boden erwischt. :-).

 

Das Wetter war allerdings noch nicht so prächtig, in der Nacht hatte es viel geregnet und nieselte immer noch. Wir vertrauten aber der Wettervorhersage die im laufe des Tages noch schönes Wetter versprach. Wir sollten nicht entäuscht werden.

 

Oben auf der Festung angekommen waren wir in mystische Wolkenfetzen eingehüllt.

 

Auf dem Weg zu einem der für das Event ausgelegten Tradis.  Irgendwie erinnerte mich das Licht an Hellgeoland

 

Die Aussichtsplattform haben wir natürlich auch besucht. In einer Dreieck-Konstruktion wandert man wie in einer Spirale nach oben.

Hier hatte man einen spektakulären (noch) wolkenbefetzten Ausblick auf Koblenz.

Das Wetter besserte sich langsam. Hier sieht man den Park vor der Festung. Hier fanden viele der Spiele statt die auf dem Laufzettel angegeben waren.

 

Bei vielen haben wir mitgemacht. Das hat viel Spaß gebracht. Hier ist Kerstins Siegerfoto beim Petling-Logbuch-Stapeln.

 

Ich hatte mit mehr Enge und Gedränge gerechnet. Aber es hat sich alles gut verteilt. Hier das Petling-Weitwurf-Gelände…

Beim Zwillenschießen war eine größere Schlange.

Überall waren Geocacher unterwegs. Die Festung ist teilweise schon recht labyrinthartig.

Sehr schön fand ich die Lesung des mir bis dato unbekannten Autors Stefan Gemmel. Er hat aus seinem neuen Werk Sichelmond vorgetragen und uns neugierig auf den Inhalt des Buches gemacht.

Die Festung wurde in den letzen Jahren prächtig herausgeputzt…

Vom großen Platz vor dem Museum hat man einen – dank des besseren Wetters – herrlichen Ausblick…

Sehr schön sieht man wie sich am deutschen Eck die verschiedenfarbigen Wasser von Rhein und Mosel vermischen.

Links in der Jugendherberge gab es für uns dann auch eine kleine und sehr preiswerte Stärkung. Ein Tipp für Festungsbesucher. Die Verpflegungsbetriebe der Festung hatten sich offenbar nicht auf die erwartete Besucherzahl eingestellt – der einzige Meckerpunkt bei diesem Event. Wir haben dann in Koblenz in der Altstadt gespeist.

Let there be rope…

Der riesige Festungsplatz vor dem Museum.

Hier geht es zur Kurtine und den Ständen an denen die Händler ihre Waren feilboten…

Hier war einiges los und wir haben viele Bekannte getroffen.

Auch das Geocaching Magazin war vertreten.

Einer der vielen Tunneldurchgänge…

Unter dem Geräusch marschierender Truppen und Kanoneneinschläge ging es….

…zurück zum Eingangsbereich.

Mit der Gondelbahn ging es wieder nach Koblenz in die Altstadt.

Die Abschlussfeierlichkeiten am Deutschen Eck waren gut besucht. Das gesamte Gelände des deutschen Ecks war für das Event abgesperrt und nur mit den Armbändern zu betreten.

Neben den II-Cachern und Grußworten des Oberbürgermeisters von Koblenz haben die Dosenfischer ihre Konzert gegeben.

Langsam wurde es dunkel..

Die Festung war schön angeleuchtet…

Der Höhepunkt war dann das große Feuerwerk – synchron zu Musik.- nur für uns Event-Teilnehmer. Das hat uns besonders gut gefallen.

Ein toller Tag der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Vielen vielen Dank an die Organisatoren und zahlreichen Helfer.
Das hat alles super geklappt!

Das nächste Project-Mega-Event wurde dann auch noch angekündigt: Es wird vom 15.8 – 17.8.2014 in München stattfinden.

Der Name: Project Munich 2014 Mia san Mega.

 

 

 

 

 

Thunderstruck

Nach einem schwülen Tag kündigte sich ein heftiges abendliches Gewitter an.

Darum hatte ich schon am Nachmittag das Stativ aufgebaut und die Kamera bereitgelegt.

Die Wolken brauten sich zusammen und ein fernes Grummeln war zu hören.

Um 21:00 ging es dann los. Aus dem Schlafzimmerfenster konnte ich recht trocken und windgeschützt aufnehmen. Im freien hätte das bei dem starken Regen und Wind sicher nicht funktioniert.

Die Belichtung ist nicht so einfach. Je nach noch vorhandener Grundhelligkeit, dem wechselndem Licht durch verschiedene Wolken und einsetzenden Regen, Blitze (die nicht im Bild zu sehen sind aber die Umgebung aufhellen) und der Anzahl der Blitze im Bild musste ich viel ausprobieren.

Notiz: Während ich diese Zeilen schreibe kommt mir der Gedanke, dass man mit Bulb-Fernauslösung einfach „so lange belichtet“ bis sich gefühlt genügend Licht auf dem Bild angesammelt hat. Das werde ich bei Gelegenheit einmal probieren.

Die folgenden Ergebnisse habe ich mit dem 14mm Walimex 2.8 bei ISO 100, 10-20 Sekunden Belichtungszeit und Anpassung der Blende zwischen 2.8 und 16 erreicht.

 

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Leider war die Blickrichtung (West-Südwest) nicht ganz optimal. Es blitzte „immer woanders“ oder natürlich genau dann, wenn ich gerade keinen offenen Verschluss hatte :-D.

Ich bin gespannt ob mir im Sommerurlaub in den Alpen – bei den dort regelmäßigen und sehr heftigen Gewittern – ein paar schöne Aufnahmen gelingen.