Abenteuer Landschaftsfotografie von Benjamin Jaworskyj – Rezension

Gespannt habe ich auf das Erscheinen des neuen Buches von Benjamin Jaworskyj gewartet. Heute war es in der Post.

Der Autor Ist wahrscheinlich vielen durch seine YouTube Videos oder die Bücher „Fotos nach Rezept“ bekannt.

Das Buch macht einen hochwertigen Eindruck und ist liebevoll gestaltet. Der Einband erinnert an das Gralstagebuch von Indiana Jones und auch die Seiten sind mit Karten, herausgerissenen Papierseiten und ähnlichem dekoriert.

 

Ohne viel Schnickschnack kommt der Autor auf den Punkt und gibt viele Praxisbeispiele und einfache Merksätze.

Nach der Einleitung wird zunächst auf das Equipment eingegangen. Die Verwendung der ND- und Polfilter ist sehr gut beschrieben und mit Foto-Beispielen hinterlegt.

Weiter geht es mit dem Fokussieren. Hier war der Teil mit dem Nutzen der Hyperfokaldistanz für mich interessant. Das müsst ihr am besten selbst nachlesen. Auch die Einstellmöglichkeiten wie Blende, Verschlusszeit, ISO und Format werden in Bezug auf die Landschaftsfotografie erläutert.

Hilfreich sind die nun folgenden Hinweise auf die Bildgestaltung und Komposition.

Es folgt ein Überblick über den Umgang mit verschiedenen Wettersituationen, Tages- und Jahreszeiten. Vor- und Nachteile werden aufgezeigt.

Weiter geht es mit der Visualisierung – von der Idee zum Bild.

„Sach mal Einstellung Digga“ – Das Kapitel „Themen und Motive“ gibt Hilfestellungen für verschiedene Bildtypen der Landschaftsfotografie und ihre Aufnahmesituationen. Hier sind auch viele Bildbeispiele vorhanden.

Am Ende gibt es noch einige praktische Tabellen für ND-Filter und Hyperfokaldistanzen.

Sehr schön und hilfreich sind immer wieder eingefügte handschriftliche Notizen die im Prinzip alles auf einen Punkt bringen. Die grafische Gestaltung hat mir sehr gut gefallen.

Insgesamt ein sehr praxistaugliches Werk, dass unterhaltsam und kurzweilig zu lesen ist. Ganz so, wie man Benjamin aus seinen Videos kennt. Es macht Spaß ihm mit seinen Bildern um die Welt zu folgen. Das Buch ist für Einsteiger und auch erfahrenere Fotografen interessant.

Das Buch ist beim Humboldt Verlag erschienen.

Fotografieren in Berlin – Rezension

Als mich der Humboldt Verlag angefragt hat, ob ich eine Rezension zum neuen Fotobuch „Fotografieren in Berlin – 101 tolle Bildideen in der Hauptstadt“ von Lars Poeck schreiben wolle, habe ich nicht lange überlegen müssen.

 

Lars Poeck ist ein Berliner Fotograf und Blogger. In seinem Blog ig-fotografie.de schreibt er selbst über sich:

Was anfangs nur als Dokumentation meines eigenen fotografischen Fortschritts gedacht war, hat sich schnell zur Ratgeber-Seite für Fotoanfänger, Fotolocation-Tippseite und Community für Fotografen entwickelt. Es motiviert mich den Besuchern dieser Webseite Tipps zu geben, ihnen Lust zum machen auf das Thema Fotografie und mit ihnen gemeinsam zu lernen.

Das Buch habe ich gleich am ersten Abend durchgeschaut.

Im ersten Teil des Buches gibt es ein Kapitel mit einer praxisorientierten Einführung in Blende, Verschlusszeit und ISO, sowie die Kameraprogramme. So holt er auch die Einsteiger ab, denn im nachfolgenden Teil wird das Verständnis dieser Einstellmöglichkeiten benötigt.

Im zweiten Teil stellt Lars die Fotolocations vor. Auf der rechten Buchseite ist jeweils ein Foto mit Angabe von Brennweite, ISO und Verschlusszeit. Auf der linken Seite gibt es die Beschreibung des Ortes,Tipps wie man die Location verkehrstechnisch erreichen kann, Ideen zur Bildgestaltung, sowie nützliche Insider-Infos.

 

Das Buch selbst ist in einem handlichen Format gedruckt. Es passt problemlos in die Jacke oder in die Fototasche.

Das Buch ist sicher nicht nur für Einsteiger, sondern auch für ambitionierte Fotografen interessant. Es macht Spaß Lars durch „sein Berlin“ zu folgen und seine Bildideen und Beweggründe zu erfahren. Ideal zur Vorbereitung eines Besuchs in der Hauptstadt. 

Denn: Berlin ist immer eine Reise wert.

Das Buch gibt es z.B. hier: