Nachts in der Botanika Bremen

Im Winter sind die Gewächshäuser der Botanika in Bremen stimmungsvoll beleuchtet.

 

Mit wechselnden Farben werden die Pflanzen beleuchtet.

 

Die Wege sind mit Lichterketten erleuchtet.

 

An diesem Abend fanden mehrere Trauungen in der Botanika statt.

 

Ein Lingam im Nachtlicht.

In diesem Jahr sind auch drei Videoinstallationen geplant. Durch die Hochzeitsvorbereitungen konnte ich heute nur eine entdecken.

Das Winterlichter in der Botanika finden von Samstag, 14. November 2015 – bis Sonntag, 17. Januar 2016 in der Zeit von 16:30 Uhr – 18:00 Uhr statt.

 

Bei den Schmetterlingen in der Botanika

In der Botanika in Bremen sind seit letztem Herbst wieder die Schmetterlinge los.

In einem tropisch feucht-warmen Gewächshaus können mehrere hundert Falter bewundert werden.

Alle paar Wochen werden neue Puppen bei Züchtern bestellt aus denen wieder neue Falter schlüpfen. Einige Falter pflanzen sich auch in der Anlage fort. So können Eier, Raupen, Puppen und Schmetterlinge beobachtet werden.

Das Fotografieren hat viel Spaß gemacht und hatte schon etwas meditatives.

Da der Besucherandrang auf die Schmetterlinge an den Wochenenden und in den Ferien sehr groß ist, sollen laut der Webseite der Botanika Stative zu Hause bleiben um die anderen Besucher nicht zu behindern. Mit dem Einbein hatte ich Sonntags vormittags aber keine Probleme. Man sollte sich aber ohnehin rücksichtsvoll verhalten.

In regelmäßigen Abständen wird automatisch Wassenebel versprüht, so dass man eine kurze Fotopause einlegen kann muss.

In der Schleuse am Eingang ist ein Föhn installiert. Mit dem kann man beschlagene Brillen und das Fotoequipment abtrocknen. Das brauchte ich glücklicherweise nicht.

Puppen dürfen nicht mit Blitz belästigt werden – die sind sehr empfindlich. Ansonsten durfte ich nach Nachfrage den Blitz nutzen, da das Licht recht problematisch war – es war ein sehr trüber Tag.

Bei den vielen tollen und großen Faltern konnte man sich garnicht sattsehen und es gab viele lohnende Motive. In der freien Natur mit den lebhaften einheimischen Sommerfaltern ist das ungemein schwieriger.

Hier eine weiße Baumnymphe (Idea leuconoe).

 
Es gab viel zu entdecken. Von dem Bananefalter Caligo aus der Familie der Edelfalter konnte ich die Stadien von den Eiern (die sehen wie kleine Lampions aus)…
 
 
…über junge Raupen die sich an der Unterseite der Bananenblätter an der Blattachse verstecken…

 

…bis zu größeren Exemplaren…

 

 

Bis hin zum fertigen Falter. Die Flügel haben sie meist zugeklappt und zeigen ein schönes Muster mit wunderschönen Augen…

 
Die Augen erinnern an Eulenaugen. Überhaupt ein riesige Falter! (ca. 18cm Spannweite)
 

 

Außer im Flug kann man die tolle farbige Seite der Flügel selten sehen. aber sie ist wunderschön Blau gefärbt.

 

Prächtiger Falter im Profil…

 

 

Spread your wings and fly away…

 

 

Schau mir noch einmal in die Augen…

 

Noch eine Raupe mit sehr interessanter Tarnung…

 

 

Hier habe ich noch ein Ei eines Falters entdeckt…

 

Es waren auch viele Puppen zu bestaunen…

 

 

Und auch das Schlüpfen der Falter konnte beobachtet werden…

 

 

Die Flügel bieten wunderbare Muster…

 

 

Tolle Flügelformen…

 

Interessante Raupen…

 

 

Diese Raupe scheint sich als Vogelkot zu tarnen…

 

Schöner Ausblick…

 

 

Edel und fragil…

 

 
Einfach toll diese Farbkombinationen…
 
 
Noch ein Portrait von der Baumnymphe…
 

 

Noch eine tropische Schönheit zum Abschluss.

 

 

Wer die Schmetterlinge noch besuchen möchte, sollte sich beeilen. Bis zum 22.2.2015 sind sie noch zu bewundern.

 

Fotowalk in Syke und Umgebung -Teil 1

Nach den Ausflügen nach Bremen und Bremerhaven stand nun ein Fotowalk mit Mitgliedern der Google+ Gruppe „Fotografie Bremen und Umzu“ nach Syke auf dem Programm.

Recht früh (6 Uhr) trafen wir uns am Kreismuseum.

Von hier aus ging es zunächst zum Naturerlebnisbereich Krendel (nördlich des Kreismuseums gelegen).

Die Hache am Morgen – noch war es bedeckt. Würde das Wetter halten?

 

 

Pure Wildnis in Stadtnähe…

 

 

Die Plattform an der Hache…

 

 

Über den Steg führte der Weg dann zurück in Richtung Kreismuseum…

 

 

Weiter ging es ins Friedeholz.

Die Teilnehmer des Fotowalks waren voll im Bilde :-).

 

 

An einem umgestürzten Baum wurde der Blick dann auch auf kleine Objekte gelenkt.

Diese Assel in den Pilzen konnte sich nicht verstecken…

 

 

Am Kriegerdenkmal war dann auch der Himmel wieder blau :-).

 

 

Im Friedeholz gibt es viel zu sehen – Wegweiser geben einen Überblick.

 

 

Ein Blick in die Syker Wolfschlucht…

 

 

Waldimpressionen – Buchen soweit das Auge reicht.

 

 

An der mächtigen Kastenbeinbuche wurde fleißig fotografiert und gewünscht. Denn wer sich durch die Öffnung im Stamm zwängt, hat der Sage nach einen Wunsch frei.

Das Foto von der Kastenbeinbuche ist ein vertikales Panorama das ich mit Hugin – einem kostenlosen Programm erstellt habe. So kann man die Ausmaße ein wenig abschätzen.

 

 

Noch ein Blick in das grüne Blätterdach.

 

 

Was wir nach einer Pause dann in Bruchhausen-Vilsen am Heiligenberg erlebt haben, erfahrt ihr im nächsten Beitrag.

Hier noch ein Video aus dem Feiedeholz aus dem letzten Jahr…