Bremen bei Nacht – Schlachtezauber 2013

Nach dem Besuch des Bremer Weihnachtsmarktes ging es zur Schlachte. Hier findet der sogenannte Schlachte-Zauber statt. Ein Weihnachtsmarkt mit mittelalterlichem Flair direkt an der Weser. Zufällig war gerade ein Darsteller aktiv – im wahrsten Sinne ein Spiel mit dem Feuer…

Durch die bläuliche Beleuchtung der Bäume und der beleuchteten Schiffe an der Promenade gibt sich eine sehr schöne Kulisse.

Der Blick Richtung Weserwehr…

 

Für weitere Aufnahmen war leider an diesem Abend keine Zeit mehr.

Darum habe ich die Schlachte ein paar Tage später ausschließlich zu Fotografieren besucht. Da das mit Gleichgesinnten mehr Spaß macht, habe ich mich mit einem Mitglied der Google+ Foto-Gruppe verabredet, welches bereits einige spektakuläre Nachtfotos (puh- richtig geschrieben 😉 )von der Schlachte veröffentlicht hatte.

Vorher kam ich aber noch an einem Karussell vorbei…


Nach dem Treffen am Roland ging es zum Teerhof. Hier trafen wir auf weitere Fotobegeisterte aus Oldenburg mit ihren Stativen. Der Platz bietet aber auch einen spektakulären Ausblick – der fast volle Mond und interessante Wolken waren auch noch im Bild…

 

 

Hier hätte man sich stundenlang aufhalten können…

 

 

 

Der Blick von der Bürgermeister-Smidt-Brücke, Rechts im Bild ist die Weserburg zu sehen.

 

 

Der Blick Richtung Wesertower (leider nicht beleuchtet)…

 

 

 

Blick durch die gemauerte Krone (oder ein W?) auf die Weserburg.

 

 

Der Innenbereich des Teerhofs…

 

 

Die Weserburg wird mit wechselnden Lichtfarben angestrahlt…

 

Als Abschluss noch das mit Hugin erstellte Schlachte-Panorama…

Wir haben noch einige Fotografen getroffen – kein Wunder bei der Location.

Danke für die nette Begleitung.

 

Nauders bei Nacht: Mond und Sterne, Timelapse

Im diesjährigen Urlaub in Nauders am Reschenpass wollte ich die Gelegenheit (und mein neues Stativ) nutzen um einige Nachtaufnahmen und vielleicht sogar eine Timelapse-Aufnahme zu erstellen.

Hier Nauders mit dem Schloss Naudersberg am späten Abend. Die Beleuchtung wird gerade angeschaltet.

Hier die beleuchtete Pfarrkirche St. Valentin vor dem Abendhimmel.

Hier etwas später der komplett beleuchtete Ort.

Bei einer spätabendlichen Wanderung zu den Sellesköpfen (ja ich habe das Alu-Stativ mitgeschleppt), haben wir auf dem hinteren Selleskopfgipfel ein Picknick bis in die späte Nacht hinein gemacht. Bis auf die Schafe hatten wir den Berg für uns alleine :-).

Hier könnt Ihr einen Tag-Beitrag zu den Sellesköpfen nachlesen.

Hier der Blick auf Nauders mit Lichterspuren auf den Serpentinen der Reschenstraße. Es war tatsächlich schon recht dunkel. Auf der Lanzeitbelichtung sieht es noch hell aus.

Da der Mond noch am Himmel schien, habe ich während des Picknicks das Stativ aufgebaut und den Timer angeschlossen. Die Nacht war angenehm lau. Das Ergebnis der Serie ist im Video am Ende des Beitrags eingeflossen. (Das Foto von der einsatzbereiten Sony Alpha 57 ist mit der Sony WX100 aufgenommen worden.)

Hier ein Standbild aus der Serie.

Mit Taschenlampen ging es dann wieder zurück bergab durch den nächtlichen Wald. Spät waren wir dann wieder in der Ferienwohnung.

An einem anderen Tag Während einer anderen Nacht – einige nächtliche Aufnahmen von unserem „Hausweg“ in der Nähe unserer Ferienwohnung.

Der Blick (mit Mond) hinüber zur Norbertshöhe und das Engadin.

Der Mond ist nun untergegangen.

Die Michstraße ist in den Alpen auch im Sommer mit dem bloßen Auge gut zu erkennen.

Immer neue Ansichten Taten sich auf.

Man wollte garnicht mehr aufhören.

Am Himmel war einiges los – Sateliten,Flugzeuge…

Sternschnuppen…

Dank der Perseiden hatte ich gleich fünf Sternschnuppen auf einem Bild :-).

Nachdem ich schon einige schöne Einzelaufnahmen im Kasten hatte, habe ich zwei Sequenzen mit dem Timer aufgenommen. Praktischerweise war gleich eine Bank vorhanden und die Nacht war wieder lau. Mit dem noch hellen Mond und den leichten Wolken sah das recht interessant aus. Die jeweils gute Stunde war bei 25 Sekunden Belichtungszeit jedoch immer noch etwas knapp.

Danach waren die Abende ersteinmal mit Gewittern belegt.

An einem der letzten Abende war Föhn. Eine warme Nacht, trockene Luft, etwas Wind und klarer Himmel. Diesmal wollte ich eine lange Sequenz und habe 3 Stunden eingeplant. Die Milchstraße war gut zu sehen und auch viele Meteore, Sateliten und Flugzeuge. Es sind dann begeisterte 3,5 Stunden geworden. Länger hätte es auch nicht gehen können, da der Mond aufging.

Das Sirui-Stativ hat sich bewährt. Es ist auch im dunkeln handhabbar, stabil (auch bei Föhnwind), es hat ein praktisches Packmaß und ist so noch zu transportieren (auch längere Strecken), der Kugelkopf mit der Arca-Swiss-Platte ist für meine Zwecke gut geeignet.

Aus allen aufgenommenen Sequenzen hab ich mein erstes Astrotimelapse-Video erstellt.

Wenn Euch das Video gefällt könnt Ihr es gerne liken und meinen Youtube Kanal abonnieren :-).