Dreiländerfahrt – Stilfser Joch

Heute sind wir von Nauders in Tirol einmal einfach so ins Blaue nach Italien gefahren.

Plötzlich waren wir auf dem Weg zum Stilfser Joch gelandet. Eine beeindruckende Straße – so beeindruckend, dass die Mitfahrer immer schweigsamer wurden (was nicht an der Fahrweise lag).

Gemächlich ging es Haarnadelkurve um Haarnadelkurve nach oben. Insgesamt gibt es hier 48 dieser Kehren (alle freundlicherweise durchnummeriert).

 

 

An dieser Kehre ist ein größerer Halteplatz. Von hier hat man einen schönen Ausblick auf den oberen Teil der Passstraße.

 

 

Es war mäßig viel Verkehr – vor allen Radfahrer! und Motorräder.

Dann erreichten wir die Passhöhe von 2750m! Wenn man bedenkt dass sich hier die Radfahrer beim Giro Italia hochquälen – Respekt!

Hier oben geht es zu wie in Disneyland. Nachdem wir einen Parkplatz hatten, haben wir uns das Treiben einmal von oben angeschaut. Irgendwie erschreckend aber es herrschte eine merkwürdige Stimmung. Radfahrer die sich freuen es bis hier oben durchgehalten zu haben, Motorrad- und Autofahrer, Andenkenläden, hochalpines Klima, …

 

 

sogar eine Kirche gibt es hier…

 

 

Dann wollte ich weiter, die Familie wollte aber noch etwas essen. Fast hätten wir eine Sehenswürdigkeit verpasst: Ernstl's Wurstexpress. Dieses Original ist wohl jeden Tag hier oben mit seinem Wurststand.

 

 

Die Bratwurst gab es in einem Vinschgauer Brot, mit Senf bestrichen und mit angebratenem Sauerkraut – lecker :-).

Von hier konnte man auch die Tibet-Hütte sehen.

 

 

Nach diesem Halt ging es weiter in die Schweiz. Hier waren die Kehren viel breiter und sanfter. Weiter ging es nach Italien und wieder zurück nach Nauders in Östereich – eine Dreiländerfahrt.

 

Rad & Outdoor Messe Bremen 2014

Aller guten Dinge sind drei – am 8. und 9.3.2014 fanden zeitgleich auf dem Gelände der Messe Bremen die Bremer Fotomesse, die Rad & Outdoor und die Passion Sports Convention statt.

Über die Fotomesse habe hier schon berichtet. Nun folgt der Beitrag zur Rad & Outdoor.

Das Thema E-Bikes war wieder dominierend. Zahlreiche Anbieter waren hier vertreten. Es wird weiter optimiert und die Motoren werden immer kleiner und effizienter. Akkus werden mittlerweile schon in den Rahmen integriert und auch Mountainbikes mit Motor sind erhältlich.

Der Spielfilm „Die Tribute von Panem“ hat einen wahren Boom im Bogensport ausgelöst. So erhielt diese tolle Sportart eine stärkere Beachtung und viel Zulauf. Im letzten Sommer hatte ich zusammen mit meiner Tochter in Österreich einen Kurs zum intuitiven Bogenschießen besucht. (Danach habe ich mir den Film dann auch angesehen 😉 ). Der Ort der Veranstaltung war der in eine wildromantische Landschaft integrierte Jagdbogenparcours am Inn. Als Ziele dienen dort 3D-Nachbildungen von Tieren aus Spezialkunststoff. Nach einer eindringlichen Unterweisung in die Sicherheitsregeln wurde zunächst die Grundlagen geübt. Zunächst auf Scheiben, dann ging es auf den Parcours mit den 3D-Zielen. Festes Schuhwerk war aufgrund des alpinen Geländes empfohlen. Durchgeführt hatten den Kurs Trainer vom BSP Pfunds. In diesem Jahr wollen wir den Parcours wieder besuchen. Nach dem Bogenschießen kann man sich in der Fischeralm – einer Almhütte auf Stelzen in einem Forellenteich – stärken. Aber zurück zur Messe…

Wie im letzten Jahr hat Zugvogel aus Verden wieder vor Ort. Auf einem kleinen Schießstand konnte man – gegen eine geringe Gebühr – unter Anleitung einige Pfeile abschießen. Für viele der erste reale Kontakt mit Pfeil und Bogen.

 

Auch hier gab es es 3D-Ziele aus Spezialkunststoff als Ausstellungsobjekte. Aus dem Material lassen sich die Pfeile sehr gut wieder herausziehen.

 

Viele Outdoor-Sportarten waren vertreten, zu Land, zu Wasser…

 

…und in der Luft.

Am Stand der Bremer Schatzsuche habe ich Klaus kennengelernt. Er berichtete, dass die Bremer Schatzsuche organisierte Schatzsuchen in Bremen, Oldenburg und Hamburg veranstaltet. Sie haben ausgearbeiteten Routen und verleihen auch das zugehörige Equipment. Die Teilnahmegebühren sind nach der Menge der Teilnehmer gestaffelt. Dabei werden natürlich eigene Verstecke verwendet. Sie haben auch weitere interessant klingende Spielarten für mehrere Teams entwickelt, die mit Zusatzgeräten gespielt werden.

Ich kam gerade rechtzeitig um an einer Mini-Schatzsuche mit Messebesuchern teilzunehmen.
Nach einer kurzen Einweisung in das Spiel und in die GPS-Geräte…
 

 

…ging es zum Schlachthof – der ersten Station.

 

Wie bei einem Geocaching-Multi mussten hier Werte ermittelt werden um an die nächste Koordinate zu gelangen. Einige Teilnehmer hatten bereits Geocaching-Erfahrung und konnten die Aufgaben schnell lösen.

Dann ging es zum Final – der war aufgrund des Messetrubels ein Schild. Hier würde normalerweise eine Box mit der Belohnung aufwarten. Diese gab es dann am Messestand.

 

Auf der Messe gab es dann noch einige Besonderheiten, wie z.B. dieses Fahrrad mit einem Bambus-Rahmen. Leicht und stabil.

 

Oder verkleidete Liegeräder die an einen Schwertwal erinnerten.

 

 

Ich bin schon gespannt auf die nächste Rad & Outdoor Messe.