Aug 062013
 

Im diesjährigen Urlaub in Nauders am Reschenpass wollte ich die Gelegenheit (und mein neues Stativ) nutzen um einige Nachtaufnahmen und vielleicht sogar eine Timelapse-Aufnahme zu erstellen.

Hier Nauders mit dem Schloss Naudersberg am späten Abend. Die Beleuchtung wird gerade angeschaltet.

Hier die beleuchtete Pfarrkirche St. Valentin vor dem Abendhimmel.

Hier etwas später der komplett beleuchtete Ort.

Bei einer spätabendlichen Wanderung zu den Sellesköpfen (ja ich habe das Alu-Stativ mitgeschleppt), haben wir auf dem hinteren Selleskopfgipfel ein Picknick bis in die späte Nacht hinein gemacht. Bis auf die Schafe hatten wir den Berg für uns alleine :-).

Hier könnt Ihr einen Tag-Beitrag zu den Sellesköpfen nachlesen.

Hier der Blick auf Nauders mit Lichterspuren auf den Serpentinen der Reschenstraße. Es war tatsächlich schon recht dunkel. Auf der Lanzeitbelichtung sieht es noch hell aus.

Da der Mond noch am Himmel schien, habe ich während des Picknicks das Stativ aufgebaut und den Timer angeschlossen. Die Nacht war angenehm lau. Das Ergebnis der Serie ist im Video am Ende des Beitrags eingeflossen. (Das Foto von der einsatzbereiten Sony Alpha 57 ist mit der Sony WX100 aufgenommen worden.)

Hier ein Standbild aus der Serie.

Mit Taschenlampen ging es dann wieder zurück bergab durch den nächtlichen Wald. Spät waren wir dann wieder in der Ferienwohnung.

An einem anderen Tag Während einer anderen Nacht – einige nächtliche Aufnahmen von unserem „Hausweg“ in der Nähe unserer Ferienwohnung.

Der Blick (mit Mond) hinüber zur Norbertshöhe und das Engadin.

Der Mond ist nun untergegangen.

Die Michstraße ist in den Alpen auch im Sommer mit dem bloßen Auge gut zu erkennen.

Immer neue Ansichten Taten sich auf.

Man wollte garnicht mehr aufhören.

Am Himmel war einiges los – Sateliten,Flugzeuge…

Sternschnuppen…

Dank der Perseiden hatte ich gleich fünf Sternschnuppen auf einem Bild :-).

Nachdem ich schon einige schöne Einzelaufnahmen im Kasten hatte, habe ich zwei Sequenzen mit dem Timer aufgenommen. Praktischerweise war gleich eine Bank vorhanden und die Nacht war wieder lau. Mit dem noch hellen Mond und den leichten Wolken sah das recht interessant aus. Die jeweils gute Stunde war bei 25 Sekunden Belichtungszeit jedoch immer noch etwas knapp.

Danach waren die Abende ersteinmal mit Gewittern belegt.

An einem der letzten Abende war Föhn. Eine warme Nacht, trockene Luft, etwas Wind und klarer Himmel. Diesmal wollte ich eine lange Sequenz und habe 3 Stunden eingeplant. Die Milchstraße war gut zu sehen und auch viele Meteore, Sateliten und Flugzeuge. Es sind dann begeisterte 3,5 Stunden geworden. Länger hätte es auch nicht gehen können, da der Mond aufging.

Das Sirui-Stativ hat sich bewährt. Es ist auch im dunkeln handhabbar, stabil (auch bei Föhnwind), es hat ein praktisches Packmaß und ist so noch zu transportieren (auch längere Strecken), der Kugelkopf mit der Arca-Swiss-Platte ist für meine Zwecke gut geeignet.

Aus allen aufgenommenen Sequenzen hab ich mein erstes Astrotimelapse-Video erstellt.

Wenn Euch das Video gefällt könnt Ihr es gerne liken und meinen Youtube Kanal abonnieren :-).

 

Der Autor: Joachim Nell

avatarIch schreibe über vieles das mich interessiert und bewegt. Fotografie, Technik, Reisen, Grillen, Kochen und Backen. Wenn Euch meine Beiträge gefallen, dürft Ihr diese gerne teilen und kommentieren :-)

  5 Responses to “Nauders bei Nacht: Mond und Sterne, Timelapse”

Comments (5)
  1. Kann ich leider nicht sagen, aber 25 Sek. klingt fast zu viel… Muss ich mal beim nächsten Mal ausprobieren 🙂

  2. Hi,

    ich verfolge nun schon länger deine Aufnahmen. Was ich schade finde, dass du die Exif-Daten wegschmeißt 🙂 Bei manchen Bildern interessieren mich deine Einstellungen schon sehr, da kann man sicherlich viel lernen. Kannst du die zukünftig erhalten oder dazu schreiben?

    Gruß S-Man

    • avatar

      Hallo,
      Danke für den Kommentar. Die EXIF Daten der Bilder verschwinden offenbar während des Uploads in den Blog.
      Ich forsche mal nach ob das die Schuld eines Plugins ist…

      Das Walimex-Objektiv liefert ohnehin keine Daten über die Blende, da es komplett manuell ist. Blieben nur Belichtungszeit und ISO.
      Bei den Sternenaufnahmen benutze ich mit dem Walimex 14mm im manuellen Modus (M) immer die kleinste verfügbare Blende 2.8 (bloß kein Licht verschenken) und 25 Sekunden Belichtungszeit (das gilt für 14mm bei längeren Brennweiten gibt es da schon Strichsterne). Je nachdem wie Helligkeit des Ergebnisses ISO 3200, 1600 ….
      Für die Milchstraße ist es ein Abwägen zwischen Rauschen und Helligkeit. da gehe ich mit der ISO eher an die 3200 oder sogar mal bis 6400. Das muss man immer ausprobieren.
      Bei den „Normalen“ Nachtaufnahmen wird bei mir meist die Blende vorgewählt und die Kamera ermittelt die Zeit. Nutze aber immer häufiger den manuellen Modus mit der Belichtungswaage im Display der Kamera als Anhaltspunkt.
      Je nachdem ob ich Lichtspuren möchte oder nicht stelle ich das dann passend ein.

      Ich glaube ich fasse das mal zu einem Beitrag zusammen.

      Gut Licht

      Joachim

      • Vielen Dank.

        Was hast du für den Mond (speziell bei „Der Blick (mit Mond) hinüber zur Norbertshöhe und das Engadin.“) genutzt? Monde werden bei mir immer sehr… verwaschen…

        Gruß S-Man

      • avatar

        Hallo,

        Da Bild hab ich mit der Brennweite 14mm aufgenommen, die Blende hab ich nicht mehr (wahrscheinlich 2.8) und 25 Sekunden Belichtungszeit bei ISO 800 (dabei sah man noch ein paar Sterne und der Mond überstrahlt nur etwas.
        Wenn Deine Monde zu verschwommen sind könnte es an einer zu langen Belichtungszeit liegen. Der Mond bewegt sich sehr schnell und ist sehr hell. Welche Brennweite verwendest Du denn? Welche Exifs hat so ein verwschwommenes Mondbild?
        Abblenden kann bei zu verstrahlten Monden Wunder wirken.

        Grüße

        Joachim

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