Jul 312011
 

Heute haben wir uns buchstäblich in die Zähne des Drachen begeben.

Dazu mussten wir uns an einen ungewöhnlichen Ort begeben.
Mit der Bergkastelbahn ging es dazu auf 2173m Höhe.  Hier folgten wir zunächst einem Fahrweg und dann dem ausgeschilderten Wanderweg vorbei an diesen netten Damen…

zum Plamort-Speichersee.

Weiter ging es dann zu unserem heutigen Ziel: Die Panzersperre Plamort.
Plamort stammt von pian de morti ab – was soviel bedeutet wie „toter Boden“.Mitten in einem Hoochmoor (dies war für den Namen zuständig) befindet sich hier eine eindrucksvolle Sperranlage.

Diese Anlage schützt den Übergang nach Italien und wurde bis 1962 instandgehalten. (siehe auch hier)
Eine Panzerspermauer mit Wassergraben und die sogenannten „Drachenzähne“ – unzählige Lächenpfosten mit Metallspitzen, die mit Beton ummantelt in den Boden eingelassen wurden, bilden diese Verteidigungsanlage.

Hier gibt es auch einen Geocache: „Denti di Drago“
Gesichert wurde die Anlage mit Hilfe von vielen Bunkern, die gerade vor kurzem renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

Von aussen sind die Bunkerstellungen als Felsen getarnt…

Von innen ergeben sich interessante Ausblicke…

Hier gab es viel zu entdecken.

Hier oben auf dem Plamortboden hat man einen schönen Aussicht.

Zurück ging es dann wieder über die Bergstation der Bergkastelbahn.

Wer möchte kann auch bis zum Reschensee weiterwandern und dann mit dem Bus zurück zur Talstation der Bergkastelbahn bringen lassen.

Der Autor: Joachim Nell

avatarIch schreibe über vieles das mich interessiert und bewegt. Fotografie, Technik, Reisen, Grillen, Kochen und Backen. Wenn Euch meine Beiträge gefallen, dürft Ihr diese gerne teilen und kommentieren :-)

  One Response to “Zwischen den Zähnen des Drachen”

Comments (1)
  1. Schöne Bilder von den Festungsanlagen habt ihr geschossen. Auch für uns Mountainbiker ist der Plamortboden immer wieder ein schönes Ziel.

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