Geotagging für die eigenen Fotoaufnahmen

Heute Abend habe ich mich einmal mit dem Thema Geotagging auseinandergesetzt.
Das hörte sich ja interessant an.
Da soll man Bilder mit Koordinaten versehen können, an denen diese aufgenommen wurden.
Mit der Zuordnung zu den Koordinaten bietet das natürlich viele Möglichkeiten um die Bilder auf Karten usw. darzustellen.

Ein bekanntes Freeware-Programm habe ich da gleich einmal ausprobiert.

Den Geosetter.

Das Programm ist recht einfach zu bedienen und bietet vom meinem Standpunkt aus gesehen sehr viele Funktionen.

Für den Anfang stellte sich mir die Frage: In welcher Reihenfolge muss man da welche Daten in welchem Format zusammenbringen?

Als Ausgangsmaterial hatte ich die Bilder von unserer Brocken-Cachetour aus dem letzten Harzurlaub im JPEG-Format. Glücklicherweise hatte ich auch noch den dazugehörigen GPS-Track (im GPX-Format) aufgehoben.
Damit hatte ich dann schon alles zusammen um mit dem Geokodieren zu starten.

Ich wollte nun meine Bilder mit dem Track „synchronisieren“.
Dummerweise hatte ich das Datum der Kamera bei den Aufnahmen nicht korrekt eingestellt.
Bei Batteriewechsel „vergisst“ das Teil einfach das aktuelle Datum und hat dann ein Datum 1.1.2002 eingestellt.
So einfach ging das also doch nicht.
Geotagger bietet aber die Möglichkeit, das Kameradatum mit dem Track abzugleichen.
Nachdem ich ein Bild zu einem Track-Punkt – da stimmte die Uhrzeit ja – mit Hilfe von Mapsource zuordnen konnte, habe ich die Korrekturzeit berechnet und dann im Geotagger eingetragen.

Nach dem Start der Synchronisation konnte Geotagger nun alle Bilder zu meinen Track-Daten zuorden und sie stimmen!

Die Fotos wurden dann wieder gespeichert und fortan sind Datum/Uhrzeit und die Koordinaten vom Aufnahmeorts in den JPEG-Formatierten Bildern (unsichtbar) eingebettet.

Zum Abschluss konnte ich dann die Tour noch als Google Earth Export (*.kmz) betrachten.

Dargestellt wird der GPS-Track. Die Photo-Positionen weden als anklickbare Wegpunkte mit kleinen Vorschaubildern dargestellt.

Schönes Ding! So kann man die Tour noch einmal Revue passieren lassen.

Zukünftig werde ich jedenfalls darauf achten, dass Datum/Uhrzeit des Fotoapparates richtig eingestellt sind und von ausgewählten Touren die Bilder auch wieder einmal „taggen“.

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