Eine Reise zum Mittelpunkt der Erde – Part 2

Heute war der große Tag. Nach einer längeren Anreise zum Treffpunkt mit den Höhlenforschern sind wir zunächst mit unserem Gepäck gemeinsam bergauf gegangen. Zum Glück war es nicht mehr so warm wie an den letzten Tagen.

„… Die Sonne schickte ihre Strahlen in den Krater. Die Felsen und Steine trockneten. Die Schatten fielen auf den Boden. Der Schatten des Scataris zeichnete sich ab wie eine belebte Spitze, die sich mit dem strahlenden Gestirn unmerklich drehte. Selbstverständlich drehte sich der Professor mit. Um zwölf Uhr, als der Schatten am kürzesten war, berührte er den Rand des mittleren Kamins.
Begeistert schrie der Professor: ‚Hier, ist es! Hier geht es nach dem Mittelpunkt der Erde!’…“ (Aus Jules Verne: Die Reise zum Mittelpunkt der Erde)

Bevor es losgehen konnte, wurde der Verschluss der Höhle durch unseren Führer entfernt. Glücklicherweise war der Verschluss noch unbeschädigt.

Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

Bei einigen Teilnehmern gab es schon die ersten fragenden Blicke. Da soll ich durchpassen?

Zunächste musste man auf der rechten Seite liegend durch den Eingang und dann auf den Bauch wechseln.

Dann ging es durch den Brustklemmer, der aber glücklicherweise schon etwa breiter geworden ist.

Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

Über zwei Leitern ging es dann in die nächste Ebene der Höhle.

Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

Die jüngste Teilnehmerin wurde hier vorsichtshalber angeseilt.

Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

Oben gab es schöne Versinterungen – einige waren sogar noch schneeweiß.

Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

Je tiefer wir hineinkamen, desto prächtiger wurde die Höhle. Im hinteren Bereich kann man eine besonders schöne Sinterfahne sehen.

Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

Einfach toll!

Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

Hier einmal eine Detailaufname. Die kleinen Stalagtiten sind innen noch hohl und werden Maccaroni genannt.

Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

„…Alle diese Wunder betrachtete ich voller Staunen. Es fehlten mir die Begriffe für meine Empfindungen, denn es handelte sich ja um neue Erscheinungen…“ (Aus Jules Verne: Die Reise zum Mittelpunkt der Erde)

Dank den Anweisungen unseres Begleiters ging es sicher durch die Höhle – ohne diese zu beschädigen.
Eine unachtsame Bewegung, einmal auf eine falsche Stelle getreten und schon sindtausende Jahre alter Sinterschmuck zerstört.

Hier eine Nahaufnahme eines Sinterbeckens. Dieses ist kleiner als ein Handteller und befindet sich auf dem Boden.
Wenn man genau hinschaut, kann man bizarre Calcitkristalle erkennen. Wenn man da hineintritt bleibt da nichts mehr übrig…

Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

Dann ging es wieder über die Leitern eine Ebene hinunter.

Danke an Carsten für das Bild – Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

Hier gab es einen (noch engeren) Seitengang, dem man noch einige Meter folgen konnte.

Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

Hier kann man sehen wie man sich hier fortbewegen musste.

Auch hier gabe wieder schneeweisse Maccaroni.

Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

Noch ein kleiner Überblick über das Ende dieses Ganges.

Dann ging es wieder ans Tageslicht.

Danke an Carsten für das Bild – Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

Glücklich, aber etwas geschafft wurde erstmal eine kurze Pause gemacht.

Danke an Carsten für das Bild – Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

Hier noch einmal einige der Teilnehmer.

Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

Nun ging es zum Kiesloch. Auch diese Höhle ist verschlossen.

Der Eingang sieht sehr unscheinbar aus. Der Gang dahinter ist recht lehmig und feucht.

Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

An dessen Ende wartete aber diese kleine, aber wunderschöne Kostbarkeit.
Das Becken ist auch hier mit wunderschönen Calcitkristallen bedeckt. Einfach wunderschön!

Danke an Carsten für das Bild – Von Höhlenbefahrung 12.6.2010

So ging ein erlebnisreicher Tag zu Ende. Er wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Eine Fortsetzung ist schon angedacht.

Glück Tief!

6 Antworten auf „Eine Reise zum Mittelpunkt der Erde – Part 2“

  1. Wow, was für Bilder!! Wenn man mal so etwas gemacht hat, kann man über 30m Buchen wahrscheinlich nur noch lächeln.
    Schade, dieser Urlaub ist schon verplant-aber der nächste kommt bestimmt.
    Gruß, Michael

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.