Ein Tag in der Autostadt

Spätestens nach dem letzen Sommerurlaub mit vier Personen und einem Hund, nebst Gepäck und der Ausrüstung für Bergtouren war klar: Wir brauchen doch ein größeres Auto. Schließlich wollte ich die Kletterausrüstung ja irgendwann auch einmal mit in den Urlaub nehmen :-).

Die Entscheidung fiel allerdings schon früher und nach einigem hin und her wurde ein Touran 1.2 TSI als Wunschfahrzeug ausgewählt. Ende Juni wurde dann der entscheidende Schritt getan – Die Bestellung. Den Wagen hatten wir bis dato nur im Konfigurator und in den Prospekten gesehen. Bei der Motorisierung haben wir uns auf Erfahrungen im Bekanntenkreis gestützt.

Nachdem wir im Juni unser neues Auto bestellt hatten kam der ersehnte Anruf der Autostadt um den Tagesplan für die Abholung abzustimmen. Abholen kann man sein Fahrzeug von Montag bis Sonntag! Glücklicherweise lagen mögliche Abholtermine in den Herbstferien, so dass die Möglichkeit bestand zusammen mit der Familie an einer WerkTour teilzunehmen (diese ist nur Mo-Fr während der Produktionszeiten möglich).

Wir hatten uns für die eintägige Variante der Abholung in der Autostadt in Wolfsburg entschieden. Aus den einschägigen Foren haben wir den Rat berücksichtigt und die gewünschten Aktivitäten gleich reserviert.

Werksführung und Turmfahrt waren so schon einmal gesichert.

Mit einem Sparticket ging es dann zum Wolsburger Hauptbahnhof.

Hier wurden wir schon von Mitarbeitern der Autostadt begrüßt, die gleich den mitgebrachten Kindersitz in Empfang nahmen und uns den Weg zur Autostadt zeigten.

Dann ging es über die Brücke über Rolltreppen und Rollbänder zum Konzernforum.

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Eine recht beeindruckende „Empfangshalle“

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Im gelben Bereich befindet sich die Anmeldung für die Abholer.

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Der Empfang erinnert ein wenig an die Brück der NCC 1701-E..

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Nach kurzer Wartezeit haben wir die Kennzeichen (samt Halter) und den Abholschein abgegeben und die Eintrittskarten für die Autostadt nebst dem darauf enthaltenen Guthaben in Empfang genommen.
Das Wort VorFreude konnten wir irgendwie nachvollziehen..

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Nun ging es direkt zum Zeithaus. Hier kann man die Automobilgeschichte anhand der Fahrzeuge nachvollziehen.

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Hier kann man (u.a.) den goldenen, mit Straßsteinchen besetzten 1.000.000 sten VW Käfer bewundern.

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Auch sonst gab es interessante Exponate…

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Nach einem Mittagessen in der Pizzeria AMano war es auch schon Zeit für die WerkTour. Zum Glück hatten wir diese Reserviert, da die Plätze begrenzt und die Nachfrage groß ist. So wurden wir an den Wartenden vorbei direkt in den zu diesem Zweck verwendeten Fahrzeug geschleust :-).

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Mit diesem Straßenbahnähnlichen Gefährt ging es (leider mit Fotografierverbot) zum Werksgelände und in die Prokuktionshallen. Hier konnten wir die Lackierung von Tiguan und Touran sowie die Endfertigung und die Teilefertigung beobachten. Eine Hochzeit haben wir auch mitbekommen. Sehr interessant.

Nun ging es zum Kundencenter.

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Hier mussten wir ein wenig warten. An einer Tafel wird angezeigt, wann und wo die Fahrzeugübergabe erfolgt.

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Die Zeit kann man sich beim Besichtigen der Volkswagen-Modellpalette (alle mit Stromversorgung), im Teileshop und in dem Simulatorkino (hat Spaß gemacht) vertreiben. Bis in das Restaurant haben wir es nicht geschafft :-D.

Der Moment war da wir wurden aufgerufen und konntne einen ersten Blick auf das neue Gefährt werfen.

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Eine freundliche Dame erklärte uns mit einer Engelsgeduld alle Funktionen des Fahrzeuges.
Hier ein Blick in den (noch) sauberen Motorraum…

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Der Kindersitz den wir am Bahnhof abgegeben hatten wurde zum Auto gebracht und dann konnten wir das erste Mal den Motor starten und selbst fahren.
Bei der Ausfahrt aus dem Kundencenter bekamen wir noch das Erinnerungsfoto von der freundlichen Dame überreicht und haben das Auto auf dem Neuwagenparkplatz abgestellt.

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Viel Zeit blieb uns mit dem neuen Wagen nicht, denn die geplante Turmfahrt stand an.
Auf dem Gelände befinden sich zwei gläserne AutoTürme in denen bis zu 800 Fahrzeuge für die Übergabe in der Autostadt zwischengelagert werden können.

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Jeweils zwei Aufzüge befördern die Fahrzeuge wie mit einem „Tortenheber“ an ihre Stellplätze und holen sie 90 Minuten vor der Fahrzeugübergabe von dort wieder ab.

Mit einer Kabine kann man sich in das oberste Stockwerk fahren lassen und die Aussicht genießen.
Von dort hat man einen schönen Überblick über das VW-Werk, die Autostadt (manche nennen es auch „Teletubby-Land“ und bei schönem Wetter kann man bis zum Harz sehen.

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Hier ein kleines Video von der Fahrt mit dem Aufzug nach unten.

Viel Zeit blieb uns ja nicht mehr. So haben wir noch den Lamborghini Pavillion (sehr laut) besucht und dann hat unsere Tochter noch den Kinderführerschein (Theorie und Praktische Übungen auf deinem Verkehrsübungsplatz) gemacht. Wir haben derweil einen Kaffee konsumiert und noch in der Konzernwelt gebummelt. Da müsste man noch mal wiederkommen. Zwei Eintrittskarten gab es ja noch als Zugabe zur Abholung.

Kurz bevor das Gelände geschlossen wurde haben wir die Heimfahrt angetreten.
Diese hat mit dem „Neuen“ bereits viel Spaß gemacht.

Hoffen wir einmal, dass es so bleibt ;-).

6 Antworten auf „Ein Tag in der Autostadt“

  1. Hallo,

    ich war vor knapp sechs Jahren dort und wenn es klappt, wieder in 5-6 Monaten! 🙂

    Danke für den tollen Bericht, dass macht die Vorfreude noch viel größer!

    Gruss

    Alex

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