Eine Ulme in Bozen

Heute zog es (vor allem die Damen) in städtischere Umgebung :-D.
Ziel ist Bozen. Nachdem wir im Zentralparkhaus das Auto schön schattig abgestellt hatten ging es zum Walterplatz…

 

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wo sich auch der Dom befindet.

Bozen hat eine schöne Innenstadt und viele kleine Geschäfte, Bars und Restaurants.
Über den Obstmarkt…

sind wir auch geschlendert.
Das Einkaufen mussten wir auf den Nachmittag verschieben, da die Geschäfte hier eine großzügig bemessene Siesta halten. Zu sehen gab es ja auch so schon einmal genug.

Einen Cache haben wir auch finden können: „Meine Ulme“ zu der es im Listing auch eine interessante Geschichte gibt.

In Bozen haben wir auch ein sensationell gutes Eis gegessen.
In einer Bar haben wir uns noch von der Stadt mit einem Veneziano (Aperol, Sekt, Wasser und Eiswürfel mit einer halben Orangenscheibe) verabschiedet.

Auf dem Nachhauseweg lag die „Laaser Marmorbahn“ noch so quasi auf dem Weg.

Sie dient zum Transport von Marmorblöcken und ist schon ganz schön betagt…

Die Konstruktion ist schon beachtlich. Es wäre sicher einmal interessant das mal in Aktion zu sehen.

So ging dieser Tag zu Ende.

Gletscherwelten

Heute war DER Tag!
Kaiserwetter war angesagt und ein FTF bei einem ALpencache lockte!
Die Tour hatten wir uns schon (noch ohne die vorhandenen Caches) vorher ausgesucht.
Heute passte das Wetter und der Tip der Kingfisher ob des offenen FTF´s tat das übrige.
Touren zu Zielen zu denen keine Gondelbahnen gehen finde ich immer wieder gut.
Zeitig ging es los und wir starteten in Melag wo wir das Auto auf dem Parkplatz abstellten.
Von hier hatten wir einen schönen Ausblick in das Langtauferer Tal, das wir ja schon vom Mataunkopf aus sehen konnten.

Wir haben die Route über das Wetterkreuz gewählt. Hier geht es zunächst steil bergan bis zum Wetterkreuz.

Ab hier geht es dann auf einem schönen Panoramaweg quer zum Hang…

Unterwegs hat Ben-G-The-Dog JEDE Möglichkeit genutzt um sich einen Überblick zu verschaffen…

Dann war nach einem weiteren kleineren Anstieg die Weisskugelhütte erreicht.

Hier haben wir erstmal eine kurze Rast eingelegt (Rucksackverpflegung) und den Cache gesuch den wir nach kurzer Suche schon finden konnten.

Das Ziel des Tages war ja der „GLACIER VIEW – WEISSKUGELHÜTTE„.
Also hielten wir uns nicht lange auf und traten den weiteren Weg auf dem Richtersteig an.
Ein Bachlauf (oder war es ein Wasserfall?) mussten wir überqueren und erreichten die Cachelocation. Nach etwas klettern war der Cache dann gefunden. Und ein Blick in das noch leere Logbuch bestätigte es: FTF! Das war eine schöne Überraschung!

Das war unser bislang höchstgelegener Cache!

Da hat der Aufstieg gleich noch mehr Spaß gemacht!

Von hier aus hat man (wie der Name schon sagt) einen tollen Ausblick auf die umliegenden Gletscher!

Und heute ist auch noch wundervolles Kaiserwetter! Keine Wolke ist am Himmel zu sehen!

Das ist für einen Flachländler schon atemberaubend.

Hier kam man sich (bedingt durch einige entgegenkommende Wanderer mit Eispickeln und Steigeisen) mal wieder etwas wie ein Tourist vor.
Nach einem letzen Blick…

ging es dann wieder zurück.
Auf dem Rückweg haben wir noch einmal Rast bei der Weisskugelhütte gemacht…

Spaghetti, Käseomlette mit Bratkartoffeln und Schiwasser – Lecker!

Kurz nach der Hütte kamen wir wieder an diesem Schild vorbei…

Einen Telefonjoker haben wir heute nicht gebraucht, aber dieses Schild weist auf eine Stelle mit Handy-Empfang hin.

Das war heute wieder ein schöner Ausflug.

Besuch in finsteren Gemäuern

Früher war sie eine Stelle an der kein Reisender, der über den Reschenpass wollte, vorbeikonnte. Die Grenzfeste Altfinstermünz.
Seit die neue Reschenstraße über die Kajetansbrücke in Betrieb ist wurde die Anlage bedeutungslos und geriet in Vergessenheit.
Auch heute ist sie nicht so leicht zu finden. Parkplätze sind rar.
Die Anlage liegt im Inntal wo es so richtig eng wird.

Man sieht sie erst kurz bevor man sie erreicht.

Über eine schmale Brücke betritt man die Festungsanlage…

Die Arbeiten sind voll im Gang…

Die Räume sind noch begehbar und sind (noch) ein wundervoller Lost Place…

Überall ergeben sich neue Ausblicke…

An den Wänden haben sich teilweise die Zeitzeugen verewigt…

Über einen (noch) finsteren Gang erreicht man…

einen Turm…

In den anderen Räumen ist noch verrottendes Mobiliar…

Und immer wieder interessante Lichtspiele…

Bilder wie sie das Leben komponiert…

Gespenstische Vorhänge…

und unerwartete Hinterlassenschaften früherer Bewohner…

überall gibt es etwas zu entdecken…

Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, soll die Burg eine Erlebnisburg werden…

dann wird hier wieder mehr Leben einkehren…

dann ist es mit dem Lost-Place-Charme allerdings vorbei..