Röstmalz selbst herstellen

Nachdem ich einen größeren Vorrat an Basismalzen angelegt habe, benötigte ich für ein Rezept ganze 70g Röstmalz.

Dafür wollte ich keine extra Bestellung aufgeben. Das muss doch auch anders gehen.

Kurzerhand wurde ein Liter Münchner Malz auf ein Blech im Backofen ausgebreitet und im Ofen bei Umluft auf 70°C aufgeheizt und für 30 Minuten gehalten.

Dann auf 130°C aufheizen und die Temperatur halten. Dann auf 170°C aufheizen und für 30 Minuten halten. Dann auf 210°C aufheizen und dabeibleiben bis der gewünschte Röstgrad erreicht ist. Das ist dann etwas unangenehm, wegen der Rauch- und Geruchentwicklung.

Nach der 130°C Phase und frühen 210°C Phase Teilmengen entnommen. So habe ich verschiedene Röstgrade erhalten.

Um die Farbwirkung zu testen habe ich vom dunkelsten Röstmalz eine Probe gemörsert und kalt angesetzt.

Schwarz wie die Nacht und riecht wie Kaffee.

Den ersten Test werde ich bei einem kombinierten Malzbier/Albier Sud wagen.

Rezension: Kreative Foto-Aufgaben

Wieder einmal hat mir der Humboldt Verlag ein interessantes Buch zur Rezension geschickt.

Kreative Foto-Aufgaben – Woche für Woche bessere Fotos von Lars Poeck

Wie der Titel es schon vermuten lässt, ist das Buch eine Anleitung für ein Projekt 52. Dies bedeutet, dass man sich für ein ganzes Jahr Woche für Woche kreativen Fotoaufgaben stellt.

Also nix wie raus aus der Komfortzone und ran an die Kamera!

Das Buch ist zugleich Anleitung, Hilfestellung, Inspiriration und Herausforderung.

Zunächst gibt es eine Teil, der sich mit Kreativität, Stil und Gestaltung beschäftigt. Hier gibt es viele Beispiele und auch Übungen. Die Grundlagen der Technik und der Kamera werden erläutert in dann geht es los mit den 52 kreativen Fotoaufgaben.

Die Aufgaben sind sowohl für Einsteiger als auch für ambitionierte Fotografie-Amateure gedacht. Immer wieder geht es um die Anwendung klassischer Gestaltungsregeln. Alle Bereiche der Fotografie können so entdeckt werden.

Jede Aufgabe beginnt mit der Beschreibung des Projekts der Woche. Dazu gibt es dann Hinweise und zur Anregung einige Beispiele.

Wem das immer noch nicht gereicht hat: Am Ende des Buches gibt es noch eine ganze Reihe an Kreativen Fotospielen!

Das Buch könnt Ihr hier bestellen:

Über den Autor des Buches:

Lars Poeck ist ein Berliner Fotograf und Blogger. In seinem Blog ig-fotografie.de schreibt er selbst über sich: Was anfangs nur als Dokumentation meines eigenen fotografischen Fortschritts gedacht war, hat sich schnell zur Ratgeber-Seite für Fotoanfänger, Fotolocation-Tippseite und Community für Fotografen entwickelt. Es motiviert mich den Besuchern dieser Webseite Tipps zu geben, ihnen Lust zum machen auf das Thema Fotografie und mit ihnen gemeinsam zu lernen.

Selbstgemacht – Zirbenschnaps

Bei einem Restaurantbesuch in Österreich haben wir einen Zirmschnaps gekostet.

Das war vielleicht ein Aroma!

Das schmeckt wie der Nauderer Höhenweg auf Flaschen gezogen. Gleich haben wir dem Wirt eine Flasche des selbst hergestellten Getränkes abgeluchst.

Das mit dem Herrlichen Aroma ist auch kein Wunder – wird der Zirmschnaps (oder Zirbenlikör) aus Zirbenzapfen hergestellt.

Wie es sich traf sind wir am nächsten Tag den Nauderer Höhenweg abgewandert. Auch hier verfolgte uns der Zirbenduft.

 

Unterwegs haben wir dann sechs Zirbenzapfen gesammelt. Wir hatten Glück und es war noch die ideale Zeit für die Ernte. Das pflücken war recht schweißtreibend.

 

Am nächsten Tag haben wir uns dann einen Liter Weizendoppelkorn aus Samnaun besorgt.

Die Zirbenzapfen wurden dann in Scheiben geschnitten. Den aufgeschnittenen Zapfen entströmte ein Frischer Duft von Zirbemund Zitrone. Sagenhaft. Man kann auch gut die rötlichen Bereiche der Zapfen sehen. Diese färben später den Zirbenlokör granatrot.

Das ganze ist sehr klebrig und harzig. Das Messer, Schneidbrett und die Hände ließen sich mit etwas Olivenöl und dann mit Spülmittel sehr gut vom Harz befreien.

Da wir keinen großen Glasbehälter gefunden haben mussten die Scheiben in Streifen geschnitten werden. Diese gaben wir in eine 2-Liter PET Flasche und füllten ersteinmal Weizen-Doppelkorn auf.

Bereits nach kurzer Zeit färbte sich der Weizenkorn rötlich.

 

Beim nächster Gelegenheit wurde noch eine Flasche Weizendoppelkorn besorgt und der Ansatz wird komplett aufgefüllt. Pro Liter sollen drei Zapfen ausreichen. Würde also insgesamt zwei Liter ergeben.

Wieder zuhause dürfte der Ansatz in einen kleinen Gärballon umziehen. Der restliche Korn kam dazu.

Dazu kamen dann noch 140g Kandiszucker, einige Nelken und eine Vanilleschote.

Nachdem der Ansatz knapp drei Wochen gezogen hat, wurde er durch einen Nussmilchbeutel gefiltert abgefüllt.

Die Lagerung bis Weihnachten soll geschmackliche Vorteile bringen.

Jeder Schluck wird eine Erinnerung an die Sommerurlaube in Nauders werden.