Ein Besuch bei der „Schönen Lau“ und Ankunft in Nauders

Heute ging es los in den Österreich-Urlaub.
Damit der Weg nicht so lang wird, haben auch in diesem Jahr wir einen Zwischenstopp eingeplant.
Die Wahl fiel auf Blaubeuren und den Blautopf.

Hier war am Morgen noch eine himmlische Ruhe und der Nebel lag noch leicht über dem kalten spiegelglatten Wasser.

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Der Blautopf machte seinem Namen alle Ehre.

Von Sommer 2010

Hier konnten wir die Aufgaben des Earthcache „Blautopf“ lösen und der „Schönen Lau“ unsere Aufwartung machen.

Von Sommer 2010

Hier ein Panoramabild (mit einer Sony DSC-WX1 aufgenommen) vom Blautopf..

Von Sommer 2010

Danach haben wir uns noch ein wenig Bewegung verschafft und haben dem Cache „Am Blautopf“ einen Besuch abgestattet.

Dann ging es (leider) schon wieder weiter in Richtung Österreich. In der Blaubeurer Umgebung sind noch viele schöne Ziele die einen Besuch Wert sind.

Über den Fernpass ging es stau- und mautfrei nach Nauders am Reschenpass. Hier muss man immer höllisch aufpassen, damit man nicht auf die Autobahn kommt :-). Unserer nüvi-Else hat uns hier sicher zum Ziel geführt.

In Nauders angekommen konnten wir beim Abendspaziergang zunächst den Wolken…

Von Sommer 2010

Orchideen am Wegesrand…

Von Sommer 2010

und am Abend der sommerlichen Lightshow eines Berg-Gewitters vom Balkon aus beiwohnen.

Wer braucht da noch Fernsehen….

Kraxeln bei Maxel

Pfingsten – schönes Wetter – was will man mehr.
Als Ziel für den Familen-Pfingstausflug haben wir den Kletterwald „Kraxelmaxel“ bei Oldenburg-Hatten ausgesucht.
Der Kletterwald liegt im Freizeitzentrum Hatten. Nebenan befinden sich ein Campingplatz, ein Freibad und eine Minigolfanlage. Da kann man sich nach dem Klettern gleich noch im Schwimmbad abkühlen.
Nach der Anmeldung und Gurtausgabe ging es zur Einweisung in den Übungsparcours. Dann konnten wir los in die Routen.

Von 2010 Irrlicht`s Blog

In diesem Kletterwald sichert sich mit einer Karabiner-Seilrolle und einem Einhandkarabiner. Dies ist sehr praktisch, da die Seilrolle viel leichter nachkommt als wenn man zwei Einhandkarabiner verwendet. So kann man sich voll auf die Übungen konzentrieren.

Von 2010 Irrlicht`s Blog

Die Aufstiege auf die Start-Plattformen erfolgen über eine Holzkletterwand mit versetzbaren Griffen, Netzen und Strickleitern. Hier wird man – wie auch in anderen Anlagen – mein einem Fallstopp gesichert.

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Für Kinder ist auf allen Plattformen ein „Kleine-Leute-Klotz“. Dank dieses Tritts könne sich auch die Kinder (fast immer) selbst die Sicherungen umhängen.

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Die Höhe ist gut geeignet für Einsteiger.
Aufgrund des Wetters war der Kletterwald gut besucht, es gab aber keine längeren Wartezeiten.
Mit Kindern konnten wir fast alle Parcours problemlos durchlaufen und es hat viel Spaß gemacht.

Ein wenig Schwindelfrei muss man allerdings schon sein.
Die Höhe der Routen ist auch für Anfänger recht angenehm und liegt zwischen 4 und 10 Meter.

Die Routen sind farblich nach Schwierigkeitsgrad gekennzeichnet.
Bis auf die braune Route (die heben wir uns für den nächsten Besuch auf) haben wir alle – mit Kind – geschafft.
Am besten hat uns die grüne Route gefallen. Vor allem die großzügig bemessenen Flying Fox Abfahrten haben viel Spaß gemacht, auch wenn die Landung manchmal etwas „sandig“ war ;-).

Auf jeden Fall werden wir hier noch einmal hinfahren.

Climb high, feel free!

Mit den Wölfen heulen

Am Wochenende haben wir dem Wolfcenter bei Verden einen Besuch abgestattet.
Das Wolfcenter ist in einem Wald bei Dörverden angesiedelt der uns sehr gut bekannt ist ;-).

Im Eingangsbereich mit der Kasse befindet sich ein kleiner Shop mit Wolfs-Merchandising. Momentan ist noch „Schnupperbetrieb“ , da noch nicht alles komplett im Betrieb ist. Wir haben pro Erwachsenen 7,-€ ,für ein Kind 5,50€ und für unseren Hund 5,-€ Eintritt bezahlt. Für den Hund gabe es praktischerweise gleich einige Tütchen (Hudehalter wissen wofür 😉 ) und einen Infozettel mit Hinweisen.

Über eine Treppe gelangt man zu einer 20-minütigen Filmvorführung zur Einstimmung.

Dann ging es in die Freianlage. Vorbei an Streichelgehege mit Ziegen und dem Spielplatz mit Kinderbergwerk und Klettermöglichkeiten

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und dann haben wir das neue Gehege in das wohl demnächst die Wolfs-Welpen einziehen und das Tipi-Dorf gesehen. In den Tipis kann man im Park quasi mitten zwischen den Woelfen (aber ausserhalb des Geheges) übernachten.

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Dann ging es dann vorbei an den tschechoslowakischen (was für ein Wort) Wolfshunden.

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Leider war die Ausschilderung für die mit Hunden begehbaren Wege nicht ganz verständlich, so dass wir ungewollt mit Hund in einen Bereich vor dem Wolfshund-Gehege gelangten der nicht vorgesehen war. So haben wir die Wolfshunde mal so richtig in Aktion gesehen… (Gut dass da ein Gitter war 😉 ) . Das sind recht eindrucksvolle Exemplare.

Dann ging es glücklicherweise ruhiger zu. Zunächst haben wir uns dann Cleo und seine Schafe angeschaut. Der Herdenschutz-Welpe wächst mit den Schafen auf, damit er diese später als „seine Familie“ verteidigt. So werden auch Schafherden in Wolfsrevieren in Deutschland vor hungrigen Interessenten geschützt.

Dann ging es auf den Beobachtungsturm des Wolfsgeheges. Hier hat man einen guten Überblick.

Von 2010 Irrlicht`s Blog

Wir haben alle 4 Wölfe entdecken können. Die tarnen sich teilweise sehr gut, obwohl das Gelände recht einsichtig ist.

Von 2010 Irrlicht`s Blog

Wer ein Fernglas dabei hat, kann sich die Wölfe auch einmal aus der Nähe anschauen.

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Hier ist noch ein kurzes Wolfs-Video…

Nach knappen zwei Stunden waren wir dann auch durch und haben noch einen Spaziergang im benachbarten Wald gemacht.

Mein Fazit: Die Wölfe sind sehr interessant. Ich fand den Eintritt (Preis/Leistung) recht teuer. Mit Hund ist zwar immer lustig, aber ich finde, es ist wohl besser wenn man den Vierbeiner zu Hause lässt.